Vorschau. Als PDF speichern: ⌘P, Ziel „Als PDF sichern", Ränder „Keine", Hintergrundgrafiken an.
Der Bestandsreport 2026

Wie Maklerbüros erkennen, dass ihr Käufer

Längst in
der Liste
steht

Mit der Signal-Checkliste für Ihr CRM, der Objekt-Kontakt-Matrix, einer Newsletter-Vorlage und dem Gerüst für den Erstanruf danach.

Ihr Bestand · 3.526 Kontakte
Sortiert nach Signalen der letzten 90 Tage
SW
Sandra Weber
Gestern zweimal geöffnet, Grundriss geklickt
7 Punkte
MK
Michael Krüger
Suchprofil aktualisiert, Antwort auf die Objekt-Mail
8 Punkte
AL
Anna Lehmann
Eine Öffnung ohne Klick, vor sechs Wochen
1 Punkt
Keystate AUSGABE 2026
Der Bestandsreport 2026Keystate
Niklas Bösch

Niklas Bösch

Gründer und CEO von Keystate

Niklas Bösch arbeitet seit Jahren an einer Frage, die in fast jedem Maklerbüro offen ist: Warum kaufen Büros jeden Monat neue Kontakte ein, während hunderte alte Anfragen unangefasst im CRM liegen? Aus dieser Frage ist Keystate entstanden. Aus den Antworten ist dieser Report entstanden.

Wer Leads kauft, mietet Aufmerksamkeit.
Wer seinen Bestand aktiviert, besitzt sie.

Dieser Report ist kein Text gegen Lead-Portale. Portale liefern Reichweite, und für manche Büros ist das der richtige Kanal. Der Report zeigt den Weg, der davor kommt: erst die eigenen Kontakte lesen, dann entscheiden, ob Sie überhaupt nachkaufen müssen.

Alles hier Beschriebene funktioniert mit einer Excel-Tabelle und Ihrem bestehenden CRM. Mit Keystate geht es schneller und automatisch. Nötig ist es nicht. Der Report hat seinen Zweck erfüllt, wenn Sie danach Ihre eigene Liste mit anderen Augen lesen.

50+Maklerbüros arbeiten mit Keystate
4,8 von 5Sternen im Kundenbild
10 Minutenvom Exposé zur ersten Mail
KeystateSeite 2
Der Bestandsreport 2026Keystate
Worum es geht

Fünf Fragen,
ein stiller Bestand

Ein durchschnittliches Maklerbüro sammelt über die Jahre tausende Kontakte: Exposé-Anfragen, Besichtigungsteilnehmer, Newsletter-Abonnenten, alte Kaufinteressenten. Die wenigsten davon haben je wieder etwas gehört. Dieser Report beantwortet fünf Fragen zu genau diesem Bestand.

1

Was liegt in meinem CRM und warum liegt es still?

Die drei Gründe, aus denen Kontakte liegen bleiben, und welcher davon Sie Aufträge kostet.

2

Welche Signale zeigen echtes Kaufinteresse?

Sechzehn Aktionen aus Öffnungen, Klicks und Anfragen, gewichtet nach Aussagekraft.

3

In welcher Reihenfolge gehe ich die Liste durch?

Der Ablauf in sechs Schritten, vom Anlass bis zur Anrufliste. Funktioniert ab 300 Kontakten.

4

Welcher Kontakt passt zu welchem Objekt?

Das Match über vier Filter: Preis, Lage, Zimmerzahl und letzte Aktivität.

5

Wie wird aus einem Klick ein Gespräch?

Der Übergang von der digitalen Reaktion zum Anruf, mit Zeitfenstern und Formulierungen.

Am Ende des Reports Vier Arbeitsteile für die Praxis: die Signal-Checkliste zum Abhaken, die Objekt-Kontakt-Matrix zum Ausfüllen, eine Newsletter-Vorlage und das Gerüst für den Erstanruf.
KeystateSeite 3
Kapitel 1Der stille Bestand
Kapitel 1

Der stille Bestand

Jede Anfrage, die Ihr Büro je erreicht hat, war einmal teuer. Sie hat Anzeigenbudget gekostet, Portalgebühren oder schlicht Arbeitszeit. Bezahlt ist sie längst. Trotzdem behandeln die meisten Büros ihren Bestand wie ein Archiv: Was einmal nicht gekauft hat, gilt als erledigt.

Dabei ist ein Nein fast nie ein Nein für immer. Es ist ein Nein zu einem bestimmten Objekt, zu einem bestimmten Preis, in einem bestimmten Monat. Der Interessent, der im März die Doppelhaushälfte nicht genommen hat, sucht im August noch immer. Nur fragt er nicht mehr bei Ihnen an, wenn er von Ihnen nichts mehr hört.

Kontakte veralten nicht, weil sie das Interesse verlieren. Sie veralten, weil niemand mehr mit ihnen spricht.

Drei Gründe, aus denen ein Bestand still liegt:

1

Kein Anlass

Der Newsletter geht raus, wenn gerade Zeit ist, nicht wenn ein Objekt da ist. Für Kaufinteressenten zählt aber nur der passende Anlass.

2

Kein System

Niemand erinnert sich an 2.000 Kontakte. Ohne Filter nach Preis, Lage und Zimmerzahl bleibt nur der Rundbrief an alle.

3

Keine Zeit

Die Sichtung wirkt wie ein Projekt, also gewinnt das Tagesgeschäft. Mit dem Ablauf aus Kapitel 3 sind es zwei bis drei Stunden.

Ihre Handlung Zählen Sie Ihren Bestand. Nicht schätzen: exportieren Sie Ihre Kontakte aus dem CRM und notieren Sie die Zahl. Sie ist die Grundlage für jede Rechnung in diesem Report.
KeystateSeite 4
Kapitel 2Die Signale
Kapitel 2

Woran Sie Kauf­interesse erkennen

Ein Bestand wirkt stumm, solange man nur Namen und Adressen sieht. Er wird lesbar, sobald Sie Aktionen betrachten: Wer öffnet, wer klickt, wer fragt nach. Jede dieser Aktionen ist ein Signal, aber nicht jedes Signal wiegt gleich viel.

Zählen Sie je Kontakt die Punkte der letzten 90 Tage zusammen. Die Schwellenwerte für die Auswertung stehen im Arbeitsteil 1 am Ende des Reports.

Starke Signale 3 Punkte je Aktion

  • Exposé-Anfrage zu einem konkreten Objekt in den letzten 90 Tagen
  • Antwort auf eine Objekt-Mail, etwa eine Rückfrage zu Preis oder Besichtigung
  • Klick auf denselben Objekttyp in zwei aufeinanderfolgenden Mails
  • Anruf oder Bitte um Rückruf nach einer Mail
  • Suchprofil angelegt oder aktualisiert

Mittlere Signale 2 Punkte je Aktion

  • Dieselbe Objekt-Mail dreimal oder öfter geöffnet
  • Klick auf Fotos oder Grundriss eines Objekts
  • Vier der letzten fünf Mails geöffnet
  • Eigene Daten aktualisiert, etwa neue Telefonnummer hinterlegt
  • Newsletter-Anmeldung in den letzten 30 Tagen

Schwache Signale 1 Punkt je Aktion

  • Einzelne Öffnung ohne Klick
  • Klick auf einen allgemeinen Marktbericht
  • Öffnung innerhalb der ersten Stunde nach Versand
  • Seit über einem Jahr im Verteiler, nie abgemeldet
  • Klick auf die Übersicht aller Objekte
  • Weiterleitung der Mail, sofern messbar
KeystateSeite 5
Kapitel 2Die Signale

Zwei Hinweise, damit die Punktzahl ein Kompass bleibt und kein Orakel wird.

Ein einzelnes Signal beweist nichts. Eine geöffnete Mail kann ein Daumen auf dem Display sein. Ein Klick kann Neugier sein, Langeweile oder ein Kollege, dem die Mail weitergeleitet wurde. Erst die Kombination trägt: Öffnung plus Klick plus derselbe Objekttyp in zwei Mails hintereinander ist kein Zufall mehr, das ist eine Suche.

Frische schlägt Höhe. Sechs Punkte aus der letzten Woche sind mehr wert als zwölf Punkte aus dem letzten Quartal. Interesse an Immobilien hat eine Halbwertszeit. Wer heute klickt, sucht heute. Was älter als 90 Tage ist, zählt deshalb nicht in die Punktzahl, sondern nur in die Historie.

Die Frage ist nicht, wer in Ihrer Liste steht. Die Frage ist, wer in Ihrer Liste gerade sucht.

Was die Punktzahl nicht ersetzt: das Gespräch. Die Checkliste sagt Ihnen, bei wem sich der Anruf zuerst lohnt. Ob aus dem Anruf ein Besichtigungstermin wird, entscheidet sich am Telefon, nicht in der Tabelle. Das Gerüst für diesen Anruf finden Sie im Arbeitsteil 4.

Eine Kombination, die trägt
Di
Objekt-Mail geöffnet
1 Punkt
Di
Grundriss geklickt
2 Punkte
Fr
Gleicher Objekttyp in der Folge-Mail geklickt
3 Punkte
6
Sechs Punkte in einer Woche
Anrufen
Ihre Handlung Nehmen Sie Ihre letzten drei Mail-Ausgänge und markieren Sie jeden Kontakt, der mindestens zweimal geöffnet oder einmal geklickt hat. Das ist Ihre erste Signal-Liste.
KeystateSeite 6
Kapitel 3Die Reihenfolge
Kapitel 3

Die Reihenfolge

Der häufigste Fehler bei der Bestandsarbeit ist der Versuch, die Liste von A bis Z abzuarbeiten. Das fühlt sich gründlich an und bricht nach fünfzig Kontakten ab. Der bessere Weg dreht die Logik um: Sie arbeiten nicht die Liste ab, Sie arbeiten vom Anlass aus.

1

Anlass wählen

Ein neues Objekt, eine Preissenkung, ein verkauftes Vergleichsobjekt. Ohne Anlass keine Mail.

2

Hart filtern

Preisspanne plus minus 15 Prozent, Lage im Suchgebiet, Zimmerzahl plus minus eins. Was nicht passt, bekommt die Mail nicht.

3

Nach Aktivität sortieren

Zuerst Kontakte mit Signal in den letzten 90 Tagen, dann 91 bis 365 Tage, dann der Rest.

4

Gestaffelt senden

Die aktivste Gruppe zuerst. So sehen Sie an der Reaktion der ersten Gruppe, ob Betreff und Objekt tragen.

5

Reaktionen ernten

Öffnungen und Klicks laufen in den ersten 48 Stunden ein. Wer klickt, kommt auf die Anrufliste.

6

Anrufen

Mit Bezug auf die Reaktion, nicht als Kaltakquise. Die Formulierung steht in Kapitel 5.

Dieser Ablauf skaliert, weil die Filter die Arbeit machen. Ob Ihr Bestand 500 oder 50.000 Kontakte hat: Nach Schritt 2 bleiben für ein konkretes Objekt selten mehr als ein paar Dutzend Empfänger übrig. Um die kümmern Sie sich persönlich.

Beispiel: 3.526 Kontakte im Bestand, neues Objekt für 465.000 Euro mit fünf Zimmern

3.526Bestand
→
214nach Preis
→
88nach Lage
→
61nach Zimmern
KeystateSeite 7
Kapitel 4Das Match
Kapitel 4

Das Match: Objekt trifft Kontakt

Vier Filter reichen, um aus einem großen Bestand die richtigen Empfänger für ein Objekt zu ziehen. Mehr Filter machen das Match nicht besser, sie machen die Liste nur leerer.

Preis

Das Budget aus der letzten Anfrage des Kontakts, plus minus 15 Prozent. Wer 400.000 angefragt hat, bekommt auch das Objekt für 450.000 zu sehen.

Spanne: ± 15 %

Lage

Postleitzahl oder Umkreis um den letzten Suchort. In Städten eher PLZ-genau, auf dem Land eher als Radius von 15 bis 25 Kilometern.

Stadt: PLZ · Land: Umkreis

Zimmerzahl

Plus minus ein Zimmer um die letzte Anfrage. Familien wachsen, Ansprüche ändern sich. Wer drei Zimmer suchte, nimmt oft auch vier.

Spanne: ± 1 Zimmer

Letzte Aktivität

Bestimmt nicht ob, sondern wann ein Kontakt die Mail bekommt. Aktive zuerst, Stille später. So belohnt das System echtes Interesse.

Sortierung, kein Ausschluss
Ein gutes Match beantwortet die Frage des Empfängers, bevor er sie stellt: Warum bekomme gerade ich genau dieses Objekt?
Doppelhaushälfte in Rissen
5 Zimmer · 142 m² · Baujahr 1998
465.000 €
Passende Empfänger nach vier Filtern
Preis, Lage, Zimmerzahl, Aktivität
61aus 3.526

Der Effekt zeigt sich in den Reaktionen. Ein Rundbrief an 2.000 Kontakte erzeugt vor allem Abmeldungen. Dieselbe Mail an die 60 passenden Kontakte erzeugt Rückfragen. Nicht weil der Text besser wäre, sondern weil er beim Richtigen ankommt.

Ihre Handlung Nehmen Sie Ihr aktuelles Objekt und füllen Sie die Matrix im Arbeitsteil 2 aus: vier Filterwerte, dann die Zahl der Kontakte, die übrig bleiben.
KeystateSeite 8
Kapitel 5Vom Klick zum Anruf
Kapitel 5

Vom Klick zum Anruf

Hier scheitern die meisten Abläufe. Die Mail geht raus, die Klicks laufen ein, und dann passiert: nichts. Dabei ist genau dieser Moment der Unterschied zwischen einem Newsletter und einem Vertriebskanal.

Tag 0

Die Objekt-Mail geht raus

Gestaffelt nach Aktivität, wie in Kapitel 3 beschrieben. Versand am Vormittag, dann liegt die Reaktion am selben Tag.

Stunde 1 bis 48

Reaktionen einsammeln

Öffnungen, Klicks, Rückfragen. Wer auf Fotos oder Grundriss klickt, gehört auf die Anrufliste für den nächsten Vormittag.

Tag 1 bis 2

Anrufen, mit Bezug

Nicht kalt, sondern konkret: der Kontakt hat sich gestern das Objekt angesehen. Genau das ist der Gesprächseinstieg.

Tag 3 bis 5

Zweite Mail an Öffner ohne Klick

Anderer Betreff, gleiches Objekt, ein neues Detail. Wer zweimal öffnet und dann klickt, rückt auf die Anrufliste nach.

Woche 2

Nachfassen mit neuem Anlass

Preisänderung, Besichtigungstermin, Vergleichsobjekt. Ein zweiter Kontakt braucht einen zweiten Grund, sonst wirkt er wie Druck.

Der Satz, der den Anruf trägt: „Guten Tag Frau Sommer, Niklas Bösch von [Büro]. Sie haben sich gestern die Doppelhaushälfte in Rissen angesehen. Ich rufe an, bevor wir die ersten Besichtigungen vergeben: Passt das Objekt grundsätzlich zu dem, was Sie suchen?“ Kein Skript, kein Druck. Ein Anruf mit Grund.

Voraussetzung: Die Mail kommt an Signale lassen sich nur lesen, wenn die Mail das Postfach erreicht. Woran Zustellung scheitert und wie Sie es prüfen, steht im Ratgeber auf keystate.de/blog/newsletter-nicht-im-spam.
KeystateSeite 9
Kapitel 6Die Rechnung
Kapitel 6

Was ein Kontakt kostet

Gekaufter Portal-Lead
54,17 €
je Kontakt, IVD-Marktbeobachtung 2025
  • Geht parallel an zwei bis drei Büros
  • Kennt Ihr Büro nicht
  • Muss in Minuten angerufen werden
  • Kosten laufen jeden Monat neu auf
Kontakt aus dem eigenen Bestand
0,05 €
bei 179 € im Monat und 3.526 Kontakten
  • Gehört nur Ihnen
  • Kennt Ihr Büro bereits
  • Reagiert, wann es bei ihm passt
  • Bereits bezahlt, jede Aktivierung senkt den Stückpreis

Die 0,05 Euro sind ehrlich gerechnet: 179 Euro Monatsbeitrag geteilt durch 3.526 Bestandskontakte eines realen Kundenkontos. Ihr Wert hängt an Ihrer Bestandsgröße. Bei 1.000 Kontakten sind es 18 Cent, bei 10.000 sind es 2 Cent. In jedem Fall liegt eine Größenordnung zwischen den beiden Wegen.

Entscheidend sind aber die Kosten je Auftrag, nicht je Kontakt:

WegRechenwegKosten je Auftrag
Portal-Lead, unqualifiziert 54,17 € je Lead geteilt durch 5 % Abschlussquote 1.083 €
Portal-Lead, konsequent bearbeitet 54,17 € je Lead geteilt durch 12 % Abschlussquote 451 €
Eigener Bestand 179 € im Monat, ein gewonnener Auftrag im Monat genügt 179 €

Die Quoten sind Rechenbeispiele, keine Garantie. Setzen Sie Ihre eigenen Werte ein: Ihre Abschlussquote je Kanal kennt nur Ihr Büro. Der Rechenweg bleibt derselbe, und genau er gehört vor jede Budgetentscheidung.

KeystateSeite 10
ZusammenfassungSechs Schritte
Zusammenfassung

Sechs Schritte für Ihren Bestand

1

Bestand exportieren und zählen

CSV aus dem CRM, eine Zahl notieren. Ab 300 Kontakten lohnt der Ablauf.

2

Signale der letzten 90 Tage auslesen

Öffnungen, Klicks, Anfragen je Kontakt zusammenzählen. Checkliste im Arbeitsteil 1.

3

Das nächste Objekt als Anlass nehmen

Kein Rundbrief. Die nächste Mail geht nur an Kontakte, zu denen das Objekt passt.

4

Mit vier Filtern matchen

Preis, Lage, Zimmerzahl, Aktivität. Matrix im Arbeitsteil 2 ausfüllen.

5

Senden, Reaktionen einsammeln, anrufen

48 Stunden Reaktionsfenster, dann die Anrufliste abarbeiten. Mit Bezug, ohne Skript.

6

Wiederholen, bei jedem Objekt

Der Ablauf wird beim dritten Mal Routine. Ab dann trägt der Bestand jeden Monat.

Wenn Sie diese sechs Schritte einmal durchlaufen haben, wissen Sie mehr über Ihren Bestand als die meisten Büros je erfahren. Ab hier ist es keine Frage der Technik mehr, sondern der Wiederholung.

KeystateSeite 11
Arbeitsteil 1Signal-Checkliste
Arbeitsteil 1

Die Signal-Checkliste

Je Kontakt: Aktionen der letzten 90 Tage abhaken, Punkte addieren, anhand der Schwellen unten entscheiden.

AktionPunkte
Exposé-Anfrage zu einem konkreten Objekt in den letzten 90 Tagen 3
Antwort auf eine Objekt-Mail, etwa eine Rückfrage zu Preis oder Besichtigung 3
Klick auf denselben Objekttyp in zwei aufeinanderfolgenden Mails 3
Anruf oder Bitte um Rückruf nach einer Mail 3
Suchprofil angelegt oder aktualisiert 3
Dieselbe Objekt-Mail dreimal oder öfter geöffnet 2
Klick auf Fotos oder Grundriss eines Objekts 2
Vier der letzten fünf Mails geöffnet 2
Eigene Daten aktualisiert, etwa neue Telefonnummer hinterlegt 2
Newsletter-Anmeldung in den letzten 30 Tagen 2
Einzelne Öffnung ohne Klick 1
Klick auf einen allgemeinen Marktbericht 1
Öffnung innerhalb der ersten Stunde nach Versand 1
Seit über einem Jahr im Verteiler, nie abgemeldet 1
Klick auf die Übersicht aller Objekte 1
Weiterleitung der Mail, sofern messbar 1
0 bis 2 Punkte Im Verteiler halten. Nächster passender Anlass entscheidet.
3 bis 5 Punkte In die nächste Objekt-Mail aufnehmen und Reaktion beobachten.
6+ Punkte Anrufen, innerhalb von 48 Stunden, mit Bezug auf die letzte Aktion.
KeystateSeite 12
Arbeitsteil 2 und 3Matrix und Erstanruf
Arbeitsteil 2

Die Objekt-Kontakt-Matrix

Für jedes neue Objekt einmal ausfüllen. Die letzte Spalte zeigt, wie viele Empfänger nach dem Filter übrig bleiben.

Filter Wert des Objekts Spanne Kontakte danach
Preis± 15 %
LagePLZ oder Umkreis
Zimmerzahl± 1
AktivitätSortierung: 0 bis 90 Tage zuerst, dann 91 bis 365, dann Rest
Arbeitsteil 3

Das Gerüst für den Erstanruf

Die ersten 15 Sekunden:

„Guten Tag [Name], [Ihr Name] von [Büro]. Sie haben sich gestern [Objekt] in [Ort] angesehen. Ich rufe an, bevor wir die ersten Besichtigungen vergeben: Passt das Objekt grundsätzlich zu dem, was Sie suchen?“

Vier Fragen zur Einordnung:

1. Suchen Sie selbst oder entscheiden weitere Personen mit?
2. Was hat die Suche ausgelöst, und wie eilig ist sie?
3. Welche zwei oder drei Dinge muss das Objekt zwingend haben?
4. Wie weit sind Sie bei der Finanzierung?

Abschluss: immer ein konkreter nächster Schritt mit Datum. Besichtigung, Rückruf nach den Unterlagen oder ein Nein. Auch ein Nein ist ein Ergebnis: Es hält die Liste sauber.

KeystateSeite 13
Arbeitsteil 4Die Objekt-Mail
Arbeitsteil 4

Die Objekt-Mail als Vorlage

Betreff: Doppelhaushälfte in [Ort]: 5 Zimmer, Garten nach Süden
Vorschautext: Bevor das Objekt auf die Portale geht, sehen es unsere Interessenten.

Guten Tag [Vorname],

Sie suchen in [Ort] im Bereich um [Preisspanne]. Deshalb bekommen Sie dieses Objekt vor allen anderen zu sehen: eine Doppelhaushälfte mit fünf Zimmern, [Wohnfläche], Garten nach Süden, [zwei weitere Merkmale, die im Suchgebiet selten sind].

Die ersten Besichtigungstermine vergeben wir kommende Woche. Wenn Sie dabei sein möchten, genügt eine kurze Antwort auf diese Mail.

Objekt ansehen

Warum diese Mail funktioniert: Sie begründet in einem Satz, warum genau dieser Empfänger sie bekommt. Sie nennt einen echten Zeitvorteil statt eines Rabatts. Und sie fordert eine kleine Handlung, keine Lebensentscheidung.

Zum Vertiefen auf keystate.de Betreffzeilen mit Zeichengrenzen und zehn Mustern: /blog/newsletter-betreffzeile. Zustellung und Spam-Vermeidung: /blog/newsletter-nicht-im-spam. Objektfotos, die in der Mail wirken: /blog/fotos-fuer-den-newsletter.
KeystateSeite 14

Der nächste Käufer steht
wahrscheinlich schon in Ihrer Liste

Sie haben jetzt alles, was Sie brauchen: die Signale, die Reihenfolge, das Match und die Vorlagen. Der Rest ist ein Nachmittag Arbeit und die Entscheidung, den eigenen Bestand ernst zu nehmen, bevor das nächste Budget in neue Kontakte geht.

Keystate sieben Tage kostenlos testen Liest die Signale, baut das Match und die Objekt-Mail und stellt die Anrufliste zusammen. In zehn Minuten eingerichtet, monatlich kündbar.
keystate.de/testen

Viel Erfolg mit Ihrem Bestand.
Niklas Bösch

Impressum Keystate | keystate.de
Autor: Niklas Bösch · Ausgabe 2026
Dieser Report dient der fachlichen Orientierung. Preisangaben zu Portal-Leads beruhen auf der IVD-Marktbeobachtung 2025 und können sich ändern. Rechenbeispiele sind keine Ergebnisgarantie. Prüfen Sie rechtliche Fragen zur Ansprache von Bestandskontakten im Zweifel mit Ihrer Rechtsberatung.