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Keystate

Warum ein Klick das starke Signal ist

Ein Klick läuft über einen eigenen Link je Empfänger und Objekt. Das ist die belastbare Zahl, und sie sagt dir nicht nur ob, sondern worauf.

Jeder Link in einer verschickten Mail zeigt zuerst auf Keystate und erst danach auf sein eigentliches Ziel. Das klingt nach Umweg und ist der Grund, warum die Klickzahl etwas taugt: Der Empfänger muss etwas tun, damit sie entsteht. Ein Bild lädt von allein, ein Link nicht.

Und der Klick sagt mehr als das reine Ob. Am Ereignis hängen das Objekt und die Ziel-Adresse. Deshalb kannst du am Telefon über ein Haus sprechen und nicht über eine Zahl.

Wie ein Klick entsteht

  1. Beim Bauen der Mail legt Keystate je Empfänger, Objekt und Ziel ein Klickziel an und setzt in die Mail eine kurze Adresse der Form link.keystate.de/k/<token>.
  2. Klickt jemand, sucht Keystate das Klickziel, schreibt bei erlaubter Messung eine Zeile in die Ereignistabelle (Kontakt, Aussendung, Objekt, Ziel, Zeitpunkt) und leitet dann weiter.
  3. Die Weiterleitung ist immer der erste Dienst am Empfänger. Sie funktioniert auch dann, wenn an der Unterschrift etwas nicht stimmt: Wer auf ein Haus klickt und auf einer Fehlerseite landet, ist ein verlorener Kunde. Eine ungezählte Zeile ist nur eine fehlende Zeile.
  4. Auch der Aufruf der von Keystate gehosteten Objektseite zählt als Klick. Ein Blick ins Exposé ist eine Messung wie jede andere.

Nicht als Klick gezählt wird der Knopf „Interesse an dieser Immobilie”. Der ist eine eigene Art von Ereignis, weil dort niemand nur zusieht, sondern jemand ausdrücklich etwas erklärt. Das steht in Welches Signal was bedeutet.

Wann nicht gezählt wird

  • Die Messung ist im Büro abgeschaltet (Einstellungen → Stammdaten).
  • Der Empfänger hat der Messung nicht zugestimmt.
  • Der Abruf kommt von einer Maschine. Mail-Sicherheitsscanner holen jeden Link einer Mail vorab ab. Erkannt werden sie an der Kennung und am Schwarm: ab fünf Klicks eines Empfängers in derselben Aussendung binnen 60 Sekunden gilt die ganze Serie als Maschine. Die Begründung mit echten Zahlen steht in Warum Öffnungen nicht auf die Anruf-Liste führen.

Weitergeleitet wird in allen Fällen. Der Empfänger merkt von der Prüfung nichts.

Wo die Klickzahl steht

OrtWas dort steht
Übersicht, Kachel „Geklickt”Klickrate der letzten 30 Tage. Der Bogen ist bei 25 Prozent voll, mehr gibt es bei Newslettern nicht
Übersicht, „Wer zuletzt geklickt hat”Die letzten drei Personen mit Objekt und Zeitpunkt
Auswertung → Kampagnen → eine KampagneSpalte „Geklickt”, dazu „Welches Objekt geklickt wurde” mit Klicks und Personen je Objekt
Auswertung → StatistikSpalte „Geklickt” je Aussendung, die Rangliste „Welches Objekt zieht” und die Klickrate je Monat
Anruf-Liste, je KarteDer Verlauf: worauf diese Person geklickt hat, mit Objektnamen

Achte auf den Unterschied zwischen Klicks und Personen. In der Rangliste der Objekte stehen beide Spalten nebeneinander: Zwölf Klicks von drei Personen sind etwas anderes als zwölf Klicks von zwölf Personen. Im Monatsverlauf und in der Kampagnen-Kennzahl zählt Keystate Personen, in der Objekt-Rangliste die einzelnen Klicks.

Was du daraus liest

  • Viele Klicks, keine Anfrage: meist ein Preisthema. Das Haus interessiert, der Preis stoppt.
  • Keine Klicks auf ein Objekt: Entweder stand es falsch in der Mail, zu weit unten oder mit dem schwächeren Foto, oder es passt zu niemandem in deiner Empfängerliste.
  • Ein Empfänger, drei Klicks, zwei Häuser: Das ist der Anruf. Genau diese Kombination setzt einen Namen auf die Anruf-Liste.

Die Zuordnung endet nach 90 Tagen

Wer wann worauf geklickt hat, wird nach 90 Tagen gelöscht. Die Links in alten Mails leiten weiter wie vorher, die Zuordnung zur Person ist dann fort. Wenn du einen Klickverlauf für ein Gespräch brauchst, hol ihn dir vorher.