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Keystate

Wie aus einer Wertanfrage ein Verkäufer wird

Der Weg vom Eigentümer, der seine Immobilie eintippt, bis zum Eintrag in deiner Liste. Und was an diesem Weg heute noch fehlt.

Die Wertermittlung ist ein Fragebogen, den du auf deine Website legst. Ein Eigentümer klickt sich durch, trägt Objekt und Adresse ein, hinterlässt Namen und Telefonnummer und bekommt eine Bestätigung mit deinem Namen darauf. Bei dir landet eine Mail und ein Eintrag in einer Liste, in der steht, wen du noch nicht angerufen hast.

Der Rechner selbst ist dabei nicht das Besondere. Den hat der Markt längst. Was danach passiert, entscheidet: Die Anfrage läuft in dieselbe Anrufliste wie jedes andere Signal, und der Eigentümer hört noch am selben Tag von dir.

Die Stationen, die der Eigentümer durchläuft

Bei Einfamilienhaus, Wohnung und Mehrfamilienhaus sind es diese, in dieser Reihenfolge:

  1. Objektart und Art der Immobilie. Freistehend, Doppelhaushälfte, Reihenendhaus, Reihenmittelhaus, Landhaus. Bei Wohnungen Etage, Dachgeschoss, Maisonette, Penthouse, Studio, Erdgeschoss. Das Mehrfamilienhaus hat bewusst keine Unterart.
  2. Die Objektdaten. Baujahr, Zimmer, Wohnfläche, Grundstücksfläche. Beim Mehrfamilienhaus stattdessen Einheiten und jährliche Mieteinnahmen.
  3. Zustand und Ausstattung. Renovierungsbedürftig, gut erhalten, neu oder kürzlich renoviert. Dazu einfach, Standard, hoch, luxuriös.
  4. Die Adresse. Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort. Alle vier sind Pflicht, die Postleitzahl muss fünfstellig sein.
  5. Der Rechenschritt. Ein Ladebalken, keine Station zum Klicken.
  6. Das Ergebnis. Die Spanne, falls eine Wertquelle hinterlegt ist. Sonst die Zusage eines Rückrufs.
  7. Kontaktdaten und Einwilligung. Danach die Danke-Seite.

Beim Grundstück ist die Folge anders: Objektart, Adresse, Größe, Erschließung, Bebauung, Kontakt, fertig. Kein Rechenschritt und kein Sofortergebnis. Das steht schon auf der ersten Kachel, damit niemand auf eine Zahl wartet, die nicht kommt.

Was in derselben Sekunde bei dir passiert

Der Eigentümer hat abgeschickt, und drei Dinge laufen an:

  • Der Kontakt entsteht mit der Herkunft bewertung. Er ist damit in deinem Bestand, aber nicht in deiner Empfängerliste: Eine Wertanfrage ist keine Newsletter-Anmeldung, und die Einwilligung deckt genau das ab, was auf der Seite stand.
  • Du bekommst eine Mail mit Betreff „Wertanfrage” plus Objekt und Ort. Darin stehen Telefon, Anliegen, Wunschzeiten und alle Objektangaben. Antwortest du darauf, geht die Antwort an den Eigentümer.
  • Der Eigentümer bekommt eine Mail in den Farben deines Büros, mit dem PDF-Bericht als Anhang.

Ohne Einwilligungshaken und ohne vollständige E-Mail-Adresse geht nichts durch. Wer vorher abbricht, hinterlässt eine Zeile ohne Kontakt. Diese Zeilen zählt die Oberfläche nur als Zahl, und nach 90 Tagen räumt Keystate Adresse und IP daraus weg.

Was heute noch fehlt

Der Bereich ist gebaut und abgeschaltet, nicht ungebaut. Fragebogen, Leadliste, PDF-Bericht und der Anschluss an die Wertdaten stehen. Es fehlt der Vertrag über die Marktdaten. Bis er steht, zeigt Keystate unter Wertermittlung eine Seite mit dem Satz, dass der Fragebogen auf die Wertdaten wartet, und nicht Link, Vorschau und Liste.

Der Grund ist keine Vorsicht um ihrer selbst willen: Ohne Datenquelle nennt der Rechner Zahlen, die du vor einem Eigentümer nicht vertreten kannst. Mehr dazu in Woher die Werte kommen.

Ob du den Punkt überhaupt siehst

Wertermittlung ist ein einzeln freigeschaltetes Recht. Steht es für dein Büro nicht frei, fehlt der Menüpunkt in der Seitenleiste, und zwar ohne Fehlermeldung. Fehlt er dir, frag nach.