Wie ein Termin in den Plan kommt
Der Redaktionsplan hat keinen Knopf „Neuer Termin". Ein Kästchen entsteht immer woanders: im Versand, bei Instagram, bei LinkedIn oder im KI-Kalender.
Im Redaktionsplan gibt es keinen Knopf „Neuer Termin”. Das ist Absicht: Der Plan zeigt vier Quellen an, und jede davon hat ihren eigenen Ort, an dem sie verwaltet und an dem geprüft wird, ob du das darfst. Ein Termin, der nur im Raster existiert, hätte nichts, was an ihm rausgeht.
Ein Kästchen entsteht deshalb immer an einem dieser vier Orte.
1. Newsletter mit Versandzeitpunkt
Eine Aussendung erscheint im Raster, sobald sie einen Zeitpunkt hat.
- Bau die Mail im Assistenten und leg die Aussendung an.
- Setz beim Anlegen einen Versandzeitpunkt, oder trag ihn später nach: Versand → Änderbar → die Aussendung → Verschieben auf.
- Der Eintrag steht danach am gewählten Tag im Raster, mit ✉ und der Uhrzeit.
Aussendungen ohne Zeitpunkt gehen sofort nach der Freigabe raus. Sie stehen deshalb nicht im Raster, sondern in der Karte Ohne Termin darüber, mit dem Wort „sofort” statt einer Uhrzeit. Sie an einem geratenen Tag einzuzeichnen wäre eine Falle: Wer dort nachsieht, wartet auf einen Versand, der längst gelaufen ist.
2. Instagram- und LinkedIn-Beiträge
Ein Beitrag kommt ins Raster, sobald er terminiert ist. Ein Entwurf ohne Datum bleibt draußen: Ein Datum ist das Einzige, womit ein Kalender etwas anfangen kann.
Geplant wird im jeweiligen Bereich, nicht hier. Der Redaktionsplan zeigt Instagram und LinkedIn nur an; die KI plant dort nichts.
3. Termine des KI-Mail-Kalenders
Der vierte Weg ist der einzige, bei dem Kästchen im Plan selbst entstehen. Sie kommen nicht einzeln, sondern als ganzer Quartalsplan aus drei Schritten: Interview, Themenwahl, Plan bauen. Wie das läuft, steht in So füllt die KI den Plan.
Was du an einem KI-Termin ändern darfst
Klick das Kästchen an, dann steht sein Detail über dem Raster. Dort stehen Tag, Uhrzeit, Mail-Art, Themenfeld, Betreff-Idee, Begründung („Warum jetzt”), der empfohlene Empfängerkreis und die fertige Vorlage, falls es eine gibt.
Drei Dinge kannst du tun:
| Knopf | Was passiert |
|---|---|
| Annehmen | Der Rand wird voll, der Termin steht fest im Plan |
| Verwerfen | Das Kästchen verschwindet aus dem Raster |
| Mail bauen | Der Assistent öffnet sich mit Thema und Betreff-Idee vorbefüllt |
Annehmen und Verwerfen verschwinden, sobald der Termin entschieden ist. Ein verworfener Termin ist weg: Ein weggeklickter Vorschlag, der weiter im Raster steht, wäre ein Knopf, der nichts getan hat.
Einen Termin auf einen anderen Tag legen
Zwei Wege, beide durch dieselbe Prüfung auf dem Server:
- Ziehen: Kästchen im Raster auf einen anderen Tag ziehen.
- Datumsfeld: im Termin-Detail unter Auf einen anderen Tag legen ein Datum wählen und auf Verschieben klicken. Das geht ohne JavaScript, auf dem Telefon und mit der Tastatur.
Ein Termin, aus dem schon eine Mail geworden ist, lässt sich hier nicht mehr ziehen. Er hängt an einer Aussendung mit eigenem Versandzeitpunkt, und die verschiebst du im Versand-Register.
Was nicht geht, sagt dir Keystate mit dem Grund. Fünf Regeln werden geprüft:
- Sonntag ist kein Versandtag. Nie, für keine Mail-Art.
- Kein Feiertag, kein Pausenmonat. Geprüft werden die bundesweiten Feiertage plus der Reformationstag.
- Der Tag muss zur Mail-Art passen. Objekt-Newsletter gehen montags oder samstags raus, Themen-Mails montags bis samstags.
- Der Zieltag muss im Plan liegen. Der Plan reicht drei Monate weit.
- Höchstens ein Werktag-Termin je Woche. Das Wochenende bleibt frei.
Bei einem Monatswechsel kommt das Monatskontingent dazu: Ist die Mail-Art im Zielmonat schon voll vergeben, nennt die Meldung die Zahlen („2 von 2 vergeben”).