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Keystate

Die Nachfassmail nach einem Klick

Wer auf ein Objekt geklickt hat und sich 48 Stunden nicht mehr rührt, bekommt genau dieses Objekt noch einmal. Wann das passiert und was drinsteht.

Wer in einem Newsletter auf ein Objekt klickt und sich danach zwei Tage nicht mehr rührt, ist der wertvollste Kontakt in deiner Empfängerliste und gleichzeitig der, den niemand anruft. Die Nachfassmail schließt diese Lücke: ein kurzer Text, das angeklickte Objekt, ein Knopf.

Sie heißt in der Oberfläche Objekt-Erinnerung und liegt im Menü unter Mail → Objekt-Erinnerung. Standardmäßig ist sie aus. Ein Büro, das von der Funktion nichts weiß, soll nicht über Nacht Mails verschicken, die es nie gesehen hat.

Wann sie ausgelöst wird

Alle Bedingungen müssen zutreffen:

  1. Die letzte Handlung des Kontakts ist ein Klick auf ein Objekt. Hat er danach „Interesse” gedrückt, fällt er heraus: Dann bist du dran, nicht die Automatik.
  2. Dieser Klick liegt mindestens 48 Stunden zurück.
  3. Der Kontakt hat dasselbe Objekt mindestens zweimal angeklickt. Ein Klick ist Neugier. In einem Newsletter mit acht Objekten klickt man auch das an, was man nach drei Sekunden wieder zumacht. Ein zweiter Klick, an einem anderen Tag, ist eine Rückkehr, und nur die trägt einen Satz wie „Sie hatten sich das angesehen”.
  4. Zu diesem Kontakt und diesem Objekt ist noch nie eine Erinnerung rausgegangen. Diese Grenze gilt für immer und wird in der Datenbank erzwungen, nicht bloß geprüft.
  5. Der Kontakt hat in den letzten 3 Tagen keine Mail von dir bekommen. Es ist dieselbe Frequenzbremse, die auch der Newsletter benutzt.
  6. Einwilligung liegt vor, die Adresse steht nicht auf der Sperrliste, der Kontakt ist aktiv.
  7. Das Objekt findet sich noch in einer der letzten 20 Archiv-Ausgaben. Ohne Titel und Bild gibt es nichts nachzufassen.

Geprüft wird das stündlich im Hintergrund. Einen Sendeknopf gibt es absichtlich nicht: Wer ihn drückt, erwartet, dass die Mail jetzt rausgeht, und entschieden wird nach Kontingent und Wartezeiten. Ist dein Tageskontingent aufgebraucht oder der Versand angehalten, wird verschoben statt verworfen. Der Kandidat bleibt fällig und kommt beim nächsten Lauf wieder.

Was du auf der Seite siehst

  • Ob der Automatismus an oder aus ist, und der Knopf zum Umstellen. Er steht auch in den Stammdaten unter „Objekt-Erinnerung”.
  • Wer fällig ist, mit der Klickzahl als Begründung und dem Objekttitel. Die Liste erscheint auch bei abgeschaltetem Automatismus: Du sollst sehen, was du verpasst.
  • Die Einstellungen und darüber eine Vorschau der Mail, wie sie rausgehen würde. Die Vorschau nimmt einen echten fälligen Kandidaten, wenn es einen gibt, sonst ein echtes Objekt aus dem letzten Archiv. Kein erfundenes Musterhaus: Du sollst Schrift, Farben und Bildgröße deiner Objekte beurteilen.

Die beiden Fassungen

FassungWas rausgeht
Gestaltet (Vorgabe)Das Objekt als Highlight mit Details und Besichtigung, dazu ein Vorwort mit deinem Portrait
PersönlichEine reine Textmail vom Ansprechpartner, ohne Gestaltung

Beide Fassungen lassen ihre Texte von der KI schreiben. Ist in deinem Büro kein KI-Zugang hinterlegt oder scheitert die Texterzeugung, geht die schlichte Ersatzfassung raus: ein Satz, das Objekt, ein Knopf. Das ist Absicht. Eine Erinnerung, die wegen eines KI-Ausfalls gar nicht rausgeht, verliert den Kandidaten endgültig, denn 48 Stunden später ist der Klick zu alt und ein zweiter Versuch kommt nie.

Die vier Einstellungen

FeldWirkung
Fassunggestaltet oder persönlich
AnlassWarum du schreibst. Eigener Text schlägt die Auswahl, höchstens 400 Zeichen
AbsenderKürzel oder Adresse eines Ansprechpartners für die persönliche Fassung. Leer heißt: der am Objekt hinterlegte
Status-ZeileEin ehrlicher Ein-Satz-Stand zum Objekt, höchstens 300 Zeichen. Leer heißt aus, und das ist die Vorgabe: Eine erfundene Knappheit ist teurer als keine
Weitere ObjekteAdresse für den zweiten Knopf. Leer heißt: die Objektseite oder Website aus deinem Profil

Beim Anlass gilt eine einfache Regel: nur ehrliche Büroalltags-Anlässe. Der Text steht am Ende in einer Mail an einen echten Kunden.

Was drinsteht

Anrede mit Namen, wenn einer bekannt ist, sonst nur „Guten Tag”. Ein Satz zum Anlass. Das eine Objekt, auf das geklickt wurde, mit Bild und Knopf zum Exposé. Optional die Status-Zeile und ein zweiter, leiserer Knopf auf deine weiteren Objekte. Darunter der Abmeldelink.

Keine weiteren Angebote, kein Newsletter. Sonst ist es wieder Werbung und nicht die Frage, ob es gefallen hat. Antworten gehen an den zuständigen Betreuer des Kontakts, sonst an die Büroadresse.