Woher die Zahl kommt, und warum heute keine kommt
Ehrlich zur Datenquelle: Im Auslieferungszustand ist keine angebunden, dann zeigt der Fragebogen keine Zahl. Was passiert, wenn eine steht.
Kurz und ohne Umschweife: Im Auslieferungszustand ist keine Datenquelle angebunden. Der Fragebogen läuft, sammelt Anfragen und schickt Bericht und Mails, aber er nennt keine Zahl. Statt der Spanne bekommt der Eigentümer die Zusage eines persönlichen Rückrufs.
Das ist kein Defekt, den jemand vergessen hat. Es ist der Zustand, in dem der Bereich gebaut wurde, und er bleibt es, bis ein Vertrag über Marktdaten steht. Deshalb zeigt Keystate unter Wertermittlung derzeit auch nur den Hinweis darauf und noch nicht Link, Vorschau und Liste.
Was Keystate ohne Datenquelle tut
- Der Fragebogen läuft komplett durch, inklusive Kontaktschritt.
- Der Ergebnisschritt zeigt die Angaben und die Rückruf-Zusage statt einer Spanne.
- Der PDF-Bericht entsteht, mit dem Satz, dass eine belastbare Zahl den Blick vor Ort braucht.
- In deiner Mail steht bei „Gezeigte Spanne” ausdrücklich: keine, der Eigentümer erwartet eine persönliche Einschätzung.
Damit weißt du beim Anruf, was dein Gegenüber gesehen hat. Das ist der Punkt: Nichts im Bericht und nichts in der Mail behauptet eine Zahl, die es nicht gibt.
Was passiert, sobald eine Quelle steht
Vorgesehen und fertig gebaut ist der Anschluss an die AVM-Schnittstelle von Sprengnetter. Fehlen zwei Zugangsdaten, Benutzer und Passwort. Sind sie hinterlegt, ändert sich der Ablauf an genau einer Stelle: Der Rechenschritt fragt die Spanne ab, und der Ergebnisschritt zeigt sie. Alles andere bleibt, wie es ist.
Zwei Wege für den Zugang, dieselbe Aufteilung wie bei Propstack und onOffice:
| Zugang | Gilt für | Vorrang |
|---|---|---|
| Zugang in unserer Konfiguration | alle Büros, unser Vertrag | zweiter |
| Zugang im Profil deines Büros | nur dein Büro, du zahlst | erster |
Wer selbst bezahlt, soll auch sein Konto benutzen. Fehlt beides, bleibt es beim Zustand ohne Zahl.
Wie die Spanne zustande kommt
Sie kommt aus der Antwort der Datenquelle und nicht aus einer eigenen Rechnung: Der Anbieter kennt die Streuung seines Modells in dieser Lage, wir nicht. Gerundet wird auf glatte Tausender, bei Werten ab 200.000 € auf glatte Fünftausender. Das ist Absicht: 347.283 € sieht nach Messung aus, 345.000 € nach Einschätzung, und das Zweite ist ehrlicher.
Nur wenn die Quelle einen Wert ohne Bereich liefert, rechnet Keystate selbst eine Spanne, und zwar plus und minus 12 %. Das ist der zweitbeste Weg und ausdrücklich als Rückfall gebaut. Die Fehlerspanne solcher Modelle liegt eher bei 12 bis 18 %, in dünn besiedelten Lagen darüber, und echte Spannen sind nicht symmetrisch: Nach oben gehen sie weiter auf.
Liefert die Quelle eine Wahrscheinlichkeit mit, steht sie als Satz beim Ergebnis. In dünn besiedelten Lagen bildet auch ein guter Anbieter keinen Wert. Das ist kein Fehler, und der Eigentümer bekommt dann wieder die Rückruf-Zusage.
Grundstücke bekommen nie eine Zahl
Auch mit angebundener Quelle nicht. Der Fragebogen erhebt beim Grundstück nur die Größe, und Bodenrichtwert mal Fläche ist keine Bewertung, sondern eine Rechnung, die Zuschnitt, Baurecht und Erschließung ignoriert. Lieber ehrlich keinen Wert als eine Zahl, die du im Termin geradebiegen musst. Deshalb steht auf der Grundstückskachel von Anfang an „Kein Sofortergebnis”.
Die Karte kommt aus einer anderen Quelle
Adresssuche und Kartenausschnitt kommen von OpenStreetMap, nicht vom Wertanbieter. Beides läuft über unsere Server und ist gebremst, weil eine Sperre dort alle Büros gemeinsam treffen würde: 30 Adresssuchen und 20 Kartenausschnitte je Besucher und Minute, insgesamt je 60 in der Minute. Das erreicht kein Mensch, der eine Adresse eintippt.
Was der Wertabruf kostet
Solange keine Quelle hängt, kostet ein Rechenschritt nichts. Mit hinterlegtem Zugang kostet jeder Geld, und das Formular liegt öffentlich im Netz, ohne Anmeldung. Dagegen läuft eine Missbrauchsbremse: höchstens 5 Wertabrufe je Besucher und Minute, 20 insgesamt. Gebremst wird der Abruf, nicht die Anfrage. Der Besucher wird trotzdem ein Lead und sieht nur keine Zahl.
Ein Monatsdeckel je Büro ist das nicht. Der braucht einen Abrufpreis, und der steht noch nicht fest.