Suchprofile
Was ein Suchprofil bei Keystate steuert, wie es nach Propstack geschrieben wird und warum aus keinem CRM eines gelesen wird.
Ein Suchprofil ist die Antwort eines Interessenten auf die Frage, was er sucht: Objektart, Region, Preisrahmen, Zimmerzahl, Fläche und eine freie Notiz. Bei Keystate steuert es, wer welche Mail bekommt. Und wenn Propstack verbunden ist, geht es zusätzlich in dein CRM.
Der Satz vorweg, weil er die häufigste Erwartung enttäuscht: Keystate liest aus keinem CRM Suchprofile heraus. Die Richtung geht andersherum. Unser Anmeldeformular füllt sie.
Was in einem Suchprofil steht
| Feld | Beispiel |
|---|---|
| Objektarten | Wohnung, Haus, Grundstück, Gewerbe |
| Regionen | Findorff, Schwachhausen |
| Preis von, Preis bis | 250.000 bis 450.000 |
| Zimmer von, Zimmer bis | 3 bis 4,5 |
| Fläche ab | 80 m² |
| Notiz | freier Text des Interessenten |
Es gibt ein Profil je Kontakt. Füllt jemand das Formular ein zweites Mal aus, wird sein Profil geändert und kein zweites angelegt. Wer nur schnell in den Verteiler will, kommt auch ganz ohne Suchprofil hinein.
Wo ein Suchprofil entsteht
Zwei Wege, und nur diese zwei:
- Dein Anmeldeformular. Der Interessent füllt es selbst aus. Das ist der Regelfall und der Grund, warum die Angaben brauchbar sind: Sie kommen von der Person, die sucht, nicht aus einer Vermutung.
- Von Hand am Kontakt. In der Empfängerliste den Kontakt öffnen und das Profil eintragen. Sinnvoll für Bestandskunden, die du seit Jahren kennst.
Ein aus dem CRM übernommener Bestand hat keine Suchprofile. Das ist keine Lücke, sondern die Folge davon, dass keines der beiden CRMs sie brauchbar herausgibt. Rechne damit: Wer seine 3.000 Adressen aus dem CRM holt, hat danach 3.000 Kontakte und null Profile.
Was ein Suchprofil bei Keystate steuert
Die Regionen. Eine Mail, die auf bestimmte Regionen zugeschnitten ist, vergleicht die Regionen ihrer Objekte gegen die Regionen im Suchprofil.
Dabei gilt: Keine Angabe heißt, der Kontakt bekommt alles. Das ist die sichere Richtung, hat aber eine Folge, die man kennen muss. Bei einem Bestand ohne Profile geht eine Bremen-Mail vollständig auch nach Ostfriesland, weil niemand widerspricht. Wer regional schneiden will, braucht zuerst Profile, und die kommen über das Anmeldeformular.
Wie viele deiner Kontakte ein Profil tragen, steht in der Empfängerliste.
Was nach Propstack geschrieben wird
Ist Propstack verbunden, entsteht nach der Bestätigung der Anmeldung ein Suchprofil am Kontakt in deinem CRM. Erst nach dem Doppel-Opt-in, nicht vorher: Ein unbestätigter Interessent hat in deinem Bestand nichts verloren.
Umgerechnet werden dabei die Objektarten auf Propstacks eigene Typen. Wohnung, Haus und Grundstück treffen genau. Gewerbe fällt auf Büro, weil Propstack Gewerbe in mehrere Typen trennt und Büro ohne weitere Angabe die häufigste Annahme ist. Wenn du im CRM einen anderen Typ brauchst, änderst du ihn dort; Keystate schreibt das Profil nicht erneut.
Dafür braucht der Schlüssel im Reiter V1 das Recht Suchprofile: Erstellen. Fehlt es, kommt der Rest der Anbindung weiter durch und im Protokoll steht, was nicht ging. Die vollständige Rechtetabelle steht unter Propstack verbinden.
Wo die Grenze liegt
onOffice nimmt keine Suchprofile an. Die Schnittstelle für Suchkriterien kennt nur Lesen, kein Schreiben. Das ist keine Rechtefrage, die du in deinem Mandanten lösen könntest, und es ist nichts, was wir nachbauen können. Füllt ein Interessent bei einem onOffice-Büro das Formular aus, steht sein Profil bei Keystate am Kontakt, und im Protokoll steht einmal, dass onOffice keinen Schreibweg hat.
Gelesen wird aus keinem der beiden Systeme. Bei Propstack, weil die Richtung eine andere ist. Bei onOffice, weil es dort praktisch nichts zu holen gibt: An einem echten Zugang mit rund 300 geprüften Adressen antwortete die Schnittstelle fehlerfrei und lieferte für keine einzige Adresse ein Suchprofil. Die berechnete Zuordnung von Interessent zu Objekt gibt onOffice über einen anderen Weg heraus, und der ist dort nicht freigegeben.
Deshalb steht in der onOffice-Karte im Verbindungsmanager „Suchprofile lassen sich nur lesen, nicht schreiben” als Grenze und nicht als Termin. Ein Versprechen ohne Datum wäre hier gelogen.