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Keystate

Wer veröffentlichen darf, und was beim Hochladen passiert

Welche Rolle welchen Knopf sieht und was zwischen deinem Klick und dem Beitrag im Netz wirklich geschieht.

Ein Beitrag auf dem Firmenkonto ist Außenwirkung wie eine Aussendung an die Empfängerliste, und anders als eine Mail lässt er sich über die Schnittstelle nicht zurücknehmen. Deshalb hängen die Knöpfe, die nach draußen wirken, am Versandrecht und nicht am Bearbeiten-Recht.

Wer darf was

Rollebearbeitenversenden
Inhaberjaja
Maklerjaja
Assistenzjanein
Lesenneinnein

Zusätzlich gibt es je Zugang das Häkchen Darf Newsletter versenden. Es kann das Versandrecht entziehen, aber niemals hinzugeben: Eine Assistenz bekommt es auch mit gesetztem Häkchen nicht, und eine Beförderung gibt ein einmal entzogenes Recht nicht heimlich zurück.

Und so verteilen sich die Knöpfe im Social-Bereich:

HandlungNötiges Recht
Posts und Beiträge erzeugenbearbeiten
Bildunterschrift und Text ändernbearbeiten
Vorlagen hochladen, Bildsprache vermessen, Flächen erzeugenbearbeiten
Beitrag terminierenversenden
Jetzt veröffentlichenversenden
Beitrag abbrechenversenden
Konto verbinden und trennenversenden

Das ist die Arbeitsteilung, die ein Büro ohnehin hat: Die Assistenz baut die Beiträge und feilt an den Texten, rausgeben darf sie sie nicht.

Fehlt dir ein Recht, kommst du nicht auf eine leere Seite, sondern auf eine Absage, die sagt, welches Recht fehlt. Ist der ganze Bereich nicht gebucht, ist es eine andere Absage mit einem anderen Ausweg. Mehr dazu unter Was Social kostet.

Es geht nie ohne Klick raus

Keystate veröffentlicht nichts automatisch. Jeder Beitrag hat entweder einen Termin, den ein Mensch gesetzt hat, oder einen Klick auf Jetzt veröffentlichen. Es gibt keinen Automatikmodus, keinen „poste einmal pro Woche irgendwas” und keinen Weg auf ein anderes Konto als das, das du selbst verbunden hast.

Was bei Instagram passiert

Instagram nimmt einen Beitrag nicht in einem Stück an. Der Ablauf ist von Meta vorgeschrieben, und Keystate hält ihn zum Sendezeitpunkt ein, nicht beim Planen:

  1. Platz prüfen. Einmal je Büro und Runde wird gefragt, wie viele Beiträge das Konto in den nächsten 24 Stunden noch darf.
  2. Bildadressen erzeugen. Je Folie eine signierte Adresse, die 30 Minuten gilt. Meta holt die Datei anonym ab, sie muss also ohne Anmeldung erreichbar sein und darf nicht älter sein als der Vorgang.
  3. Container anlegen. Je Folie ein Kind-Container, dann ein Karussell-Container mit der Bildunterschrift. Der Text hängt am Karussell und nicht an den Kindern, dort würde Meta ihn stillschweigend verwerfen.
  4. Warten. Keystate fragt den Zustand ab, einmal je Minute, höchstens fünf Minuten lang. Häufiger zu fragen beschleunigt nichts und zählt gegen dasselbe Aufrufbudget, aus dem die Beiträge bezahlt werden.
  5. Veröffentlichen und den Link zum Beitrag festhalten.

Zwei Dinge, die dabei wichtig sind:

  • Instagram nimmt nur JPEG. Die Folien liegen zusätzlich als PNG für deine Vorschau und den Download, hochgeladen wird die JPEG-Fassung. Fehlt sie, meldet Keystate das im Klartext, statt Meta „media fetch failed” sagen zu lassen.
  • Beim Planen entsteht noch kein Container. Ein Medien-Container verfällt bei Meta nach 24 Stunden. Wer am Freitag für den nächsten Dienstag plant, hätte am Dienstag eine Kennung, hinter der nichts mehr steht.

Was bei LinkedIn passiert

Deutlich kürzer: Das Bild wird als Bytes hochgeschoben, danach entsteht der Beitrag in einem Aufruf. Kein Container, kein Verarbeitungszustand, kein Warten. Deshalb dauert ein LinkedIn-Beitrag Sekunden und ein Instagram-Beitrag Minuten.

Ein Nebeneffekt, der dir gehört: LinkedIn holt das Bild nicht selbst ab, es gibt also kein Zeitfenster, in dem eine Exposé-Folie für jeden lesbar wäre, der die Adresse kennt.

Nach dem Veröffentlichen

  • Der Zustand springt auf veröffentlicht, und daneben steht der Link zum Beitrag im Netz.
  • Das Büroprotokoll bekommt einen Eintrag „Beitrag veröffentlicht” mit dem Objekt.
  • Zurücknehmen kann den Beitrag nur du selbst, in Instagram oder LinkedIn. Über die Schnittstelle geht das nicht, auch nicht für uns.

Genau deshalb sitzt vor dem Knopf das Versandrecht und nicht das Bearbeiten-Recht.

Weiter mit Beiträge planen, Fehler bei der Veröffentlichung und Zugänge und Rollen.