Die Objekt-Erinnerung
Eine einzelne Mail an jemanden, der ein Objekt zweimal angesehen und danach zwei Tage nichts getan hat. Wann sie greift und wie du sie einstellst.
Die Objekt-Erinnerung ist die eine Mail, die Keystate selbst schickt. Sie geht an einen einzelnen Empfänger, der ein Objekt zweimal angeklickt und danach zwei Tage nichts weiter getan hat. Sie handelt von genau diesem Objekt, nicht vom ganzen Verteiler.
Sie liegt als eigener Punkt im Menü und nicht unter Versand, und das hat einen Grund: Jede andere Mail baust du und schickst sie an viele. Diese baut Keystate und schickt sie an einen, ausgelöst durch etwas, das der Empfänger getan hat.
Sie ist von Werk aus abgeschaltet. Eine neue Funktion darf sich nicht selbst einschalten.
Wann eine Erinnerung fällig ist
Alle Bedingungen müssen zusammen erfüllt sein:
| Bedingung | Warum |
|---|---|
| Die letzte Handlung des Kontakts ist ein Klick auf ein Objekt | Damit ist „genau dieses Objekt” und „seitdem nichts weiter getan” dieselbe Bedingung |
| Der Klick liegt mindestens 48 Stunden zurück | Kurz genug, dass die Immobilie präsent ist. Lang genug, dass niemand die Mail als Reaktion auf seinen Klick empfindet |
| Mindestens 2 Klicks auf dasselbe Objekt | Ein Klick ist Neugier. Ein zweiter, an einem anderen Tag, ist eine Rückkehr |
| Kein „Interesse an dieser Immobilie” zu diesem Objekt | Dann hat der Empfänger Kontakt aufgenommen, und du bist dran |
| Zu diesem Objekt ging noch keine Erinnerung raus | Je Kontakt und Objekt genau eine, nie eine zweite |
| Bestätigte Einwilligung, nicht auf der Sperrliste, Frequenzbremse frei | Dieselbe Prüfung wie beim Newsletter, dieselbe Funktion |
Öffnungen zählen nicht, nur Klicks und der Interesse-Knopf. Bildproxys laden das Zählpixel gelegentlich Tage später nach, und so ein Nachzügler würde die Erinnerung für immer blockieren, ohne dass der Empfänger etwas getan hätte. Warum das so ist, steht unter Warum Öffnungen nicht zählen.
So schaltest du sie ein
- Objekt-Erinnerung im Menü öffnen.
- Oben steht, ob der Automatismus an oder aus ist. Umlegen, und Keystate antwortet „Die Objekt-Erinnerung ist jetzt an: Die nächste fällige Mail geht automatisch raus.”
- Darunter die Einstellungen setzen und speichern.
Die Liste der Fälligen zeigt Keystate auch bei ausgeschaltetem Automatismus, mit der Klickzahl als Begründung. Du siehst also, was gerade liegen bleibt, bevor du dich entscheidest. Ist der Schalter aus, bleiben die Kontakte stehen, es geht nichts verloren.
Die Einstellungen
- Fassung. Zwei Möglichkeiten: „Gestaltet” zeigt das Objekt als Highlight mit Details und Besichtigungsangebot. „Persönlich” ist eine reine Textmail vom gewählten Ansprechpartner, ohne Foto, ohne Knöpfe. Vorgabe ist die gestaltete Fassung.
- Anlass. Der Satz, mit dem die Mail beginnt, zum Beispiel „Ich bin gerade unsere Interessentenliste durchgegangen und wollte mich noch einmal bei Ihnen melden.” oder „Wir bekommen aktuell wieder Anfragen zu dem Objekt, da wollte ich mich vorher bei Ihnen melden.” Du kannst auch eigenen Text tippen, der schlägt die Auswahl.
- Absender. Wer die persönliche Fassung schreibt. Zur Wahl stehen die Kontakte deines Büros.
- Status-Zeile. Ein Freitext, etwa „noch verfügbar”. Leer heißt: keine Zeile.
- Adresse für weitere Objekte. Wohin der Verweis „weitere Objekte” führt.
Neben den Einstellungen liegt eine Vorschau. Sie nimmt einen echten fälligen Kandidaten, wenn einer da ist, sonst ein Objekt aus deiner letzten Ausgabe. So beurteilst du Schrift, Farben und Bildgröße an deinen eigenen Objekten, und zwar bevor die erste Mail an einen Kunden geht.
Der Betreff kommt aus dem Objekt: „Gefällt Ihnen „Doppelhaushälfte mit Garten”?”
Was du hier nicht findest
Einen Sendeknopf. Der Versand hängt an einem stündlichen Lauf, der nach Kontingent und Wartezeiten entscheidet. Ein Knopf, der „jetzt” verspricht, wäre eine Falle.
Das Objekt selbst sucht Keystate in deinen zwanzig jüngsten Ausgaben. Ein 48 Stunden alter Klick ist nie älter als das, und findet sich das Objekt nicht, steht das in der Liste der Fälligen.
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