Die Testmail an dich selbst
Ohne eine Probe im eigenen Postfach geht keine Aussendung raus. Wie du sie schickst, wie lange sie gilt und warum die Knöpfe darin nicht funktionieren.
Was im Assistenten gut aussieht, kann in Outlook zerfallen. Die Testmail ist der einzige Blick auf die echte Mail, so wie sie im Postfach ankommt: mit den Schriften, die dein Mailprogramm hat, mit den Bildern, die es lädt, und mit den Umbrüchen, die es setzt.
Deshalb ist sie Pflicht. Ohne Testmail lässt sich keine Aussendung anlegen, und der Knopf dazu bleibt gesperrt.
Wo du sie schickst
- Im letzten Schritt deiner Mail auf Zum Versand klicken.
- Dort ist Schritt 2 die Testmail.
- Im Feld An welche Adresse steht schon deine eigene, sofern im Profil oder in den Bürodaten eine E-Mail hinterlegt ist. Du kannst sie überschreiben.
- Testmail schicken. Der Knopf sperrt sich, solange gesendet wird; ein zweiter ungeduldiger Klick würde die Mail zweimal verschicken.
In der Testphase gibt es denselben Weg im Einrichtungs-Assistenten unter „Probe an mich schicken”. Es ist dieselbe Mail durch dieselbe Datei, und sie zählt als Pflicht-Probe.
Wie lange die Probe gilt
Der Nachweis gilt 24 Stunden. Danach verlangt Keystate eine neue. Der Grund ist einfach: Wer nach der Probe noch drei Objekte tauscht und den Betreff neu schreibt, hat den Beweis verbraucht.
Unter dem Formular steht, wann die letzte Testmail rausging und von wem. Der Nachweis kommt aus dem Handlungsprotokoll, also aus derselben Stelle, die ohnehin jede Handlung mit Zeitpunkt und Person festhält.
Was in der Probe anders ist
Die Testmail geht an dein Büro, nicht an einen Kontakt. Drei Stellen der Mail brauchen aber genau diesen Kontakt, weil ihr Ziel je Empfänger anders lautet. Sie werden deshalb stillgelegt: sichtbar gelassen, aber ohne Ziel.
| Stelle | In der Probe | In der echten Mail |
|---|---|---|
| „Ich habe Interesse” | Knopf steht da, tut nichts, nennt den Grund | Signierte Adresse mit Aussendung und Kontakt |
| Abmeldelink im Fuß | Lesbarer Text mit dem Hinweis, dass hier der persönliche Link steht | Der persönliche Abmeldelink des Empfängers |
| „Zur Immobilie” | Knopf ohne Ziel, wenn keine eigene Website hinterlegt ist | Deine Objektseite bei Keystate |
Weggeschnitten wird nichts. Wer den Abmeldelink in der Probe nicht sieht, prüft nicht, ob er in der echten Mail steht.
Dazu kommt: Die Testmail trägt kein Zählpixel. Sie soll deine Öffnungsrate nicht verfälschen.
Der Betreff bekommt [Test] vorangestellt, damit du sie im eigenen Postfach nicht mit einer echten Aussendung verwechselst.
Wann sie abgelehnt wird
- „Das ist keine E-Mail-Adresse.” Im Feld fehlt das @.
- „Diese Adresse steht auf der Sperrliste.” Die Sperrliste gilt auch hier. Das ist Absicht: Der Inhalt ist die fertige Werbemail, und sie hat keinen funktionierenden Abmeldelink. Wer sie aus Versehen an einen Abgemeldeten schickt, schickt ihm den Newsletter ohne Ausweg.
- „Kein Versandweg eingerichtet.” Ohne Absender geht auch keine Probe raus.
- „Im Profil steht keine Absenderadresse.” Die Absenderregel ist dieselbe wie beim echten Versand.
- „Die Ausgabe lässt sich nicht bauen.” Die Datei fehlt oder ist beschädigt.
Worauf du in der Probe achtest
- Stimmen Logo, Farben und Schrift?
- Sind alle Fotos da, oder blockiert dein Mailprogramm sie?
- Steht die Absenderangabe im Fuß, mit Impressum und Datenschutz?
- Ist der Betreff auf dem Telefon vollständig lesbar?
- Steht irgendwo eine doppelte geschweifte Klammer im Text? Dann fehlt ein Ersetzer, siehe Platzhalter.
Die Probe wird durch denselben Bauweg gebaut wie der echte Versand, inklusive der Nur-Text-Fassung, die Spamfilter mitbewerten. Sie ist also nicht „so ähnlich” wie die Aussendung, sondern dieselbe Mail.
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