Wenn ein Video nicht läuft oder der Upload abbricht
Die echten Meldungen aus der Einarbeitung, von „Dieses Video gibt es nicht" bis „Die hochgeladene Datei ist unbrauchbar", und was jeweils dahintersteckt.
Die Einarbeitung sagt bei jedem Fehler, was los ist, statt nur „hat nicht geklappt”. Diese Seite ordnet die Meldungen der Ursache zu. Such deine Meldung im Wortlaut, die Sätze stehen genau so im Tool.
Beim Ansehen
„Dieses Video gibt es nicht.” Dazu: „Vielleicht wurde es inzwischen entfernt. In der Übersicht stehen alle Kapitel.” Das ist eine 404-Seite. Sie kommt bei einem alten Lesezeichen auf ein gelöschtes Video, bei einer Adresse mit falscher Nummer, und bei einem Video, das gerade erst angemeldet und noch nicht fertig hochgeladen ist. Sie kommt auch dann, wenn die Nummer zu einem anderen Büro gehört. Das ist Absicht: Eine geratene Nummer darf nicht verraten, dass es sie woanders gibt.
„Dieses Video lässt sich gerade nicht abspielen.” Dazu: „Der Videospeicher ist nicht erreichbar. Sag deinem Büro Bescheid. An deinem Zugang liegt es nicht.” Genau so ist es gemeint. An deiner Anmeldung, deinem Browser und deinem Netz liegt es nicht. Statt eines schwarzen Kastens, der wie ein kaputtes Video aussieht, steht dort ein Satz.
Der Abspieler war eben noch da und lädt jetzt nicht mehr. Die Adresse, über die ein Video ausgeliefert wird, wird bei jedem Aufruf der Seite neu erzeugt und gilt vier Stunden. Ein Reiter, der seit gestern offen steht, hat eine abgelaufene Adresse. Lad die Seite neu, dann läuft es wieder. Aus demselben Grund funktioniert ein weitergegebener Videolink nicht dauerhaft.
Der Abspieler bleibt schwarz, obwohl kein Fehler dasteht. Keystate rechnet keine Datei um: Was hochgeladen wurde, wird unverändert ausgeliefert und vom eingebauten Abspieler des Browsers wiedergegeben. Ein Anhaltspunkt steht schon in der Liste. Fehlt die Laufzeit neben dem Titel, konnte der Browser die Datei beim Hochladen nicht lesen, und dann kann sie ein anderer Browser auch nicht sicher abspielen. Bei sehr alten Videos fehlt die Laufzeit allerdings auch dann, wenn alles in Ordnung ist. MP4 ist das Format, mit dem am wenigsten schiefgeht.
Beim Einrichten
Diese beiden Meldungen sehen nur Zugänge mit Verwaltungsrecht. Sie stehen oben auf der Übersicht, an der Stelle, an der sonst die Ablagefläche steht.
„Diese Funktion ist noch nicht scharf.” Darunter stehen die Namen der
Werte, die auf dem Server fehlen, zum Beispiel R2_SCHULUNG_BUCKET. Kapitel
anlegen und ordnen geht in diesem Zustand schon, nur das Hochladen wartet.
Melde dich unter hilfe@keystate.de, das ist nichts, was du selbst einträgst.
„Der Videospeicher zeigt auf den Bilder-Eimer.” Ein Sonderfall der Einrichtung, und der ernstere von beiden: Der Bilderspeicher hängt an cdn.keystate.de und ist öffentlich lesbar. Eure Einarbeitung mit Namen und Gesichtern von Mitarbeitern gehört dort nicht hin. Keystate lehnt diesen Speicher deshalb ab, statt ihn zu benutzen. Auch hier: melden.
Beim Hochladen
„Wähle zuerst eine Videodatei.” Es war kein Dateifeld gefüllt.
„Dieses Dateiformat geht nicht. Erlaubt sind MP4, MOV, M4V und WebM.” Erkannt wird am gemeldeten Typ, ersatzweise an der Endung.
„Das Video braucht einen Titel.” Der Titel ist Pflicht, auch beim Hochladen.
„Diese Datei ist leer.” Null Byte, meist eine abgebrochene Kopie vom Handy oder von einem Netzlaufwerk.
„Diese Datei ist größer als 2 GB.” Die Grenze. Ein Rundgang in Handyqualität liegt bei 100 bis 400 MB, wer weit darüber liegt, hat meist eine unkomprimierte Kameradatei erwischt.
„Dieses Kapitel gibt es nicht.” Das gewählte Kapitel wurde in der Zwischenzeit gelöscht, zum Beispiel in einem zweiten Fenster. Seite neu laden.
„Der Videospeicher ist auf dem Server nicht eingerichtet.” Dieselbe Lage wie oben, nur als Absage auf ein abgeschicktes Formular.
„Der Videospeicher hat die Datei abgelehnt (403).” Die Zahl in der Klammer ist die Antwort des Speichers, hier also eine abgewiesene Berechtigung. Prüf zuerst die Dauer: Die Upload-Adresse gilt 90 Minuten, eine Übertragung, die länger braucht, wird abgewiesen. Bei sehr großen Dateien über eine langsame Leitung lohnt sich eine kleinere Fassung.
„Die Verbindung zum Videospeicher ist abgerissen.” Netz weg, Notebook zugeklappt, WLAN gewechselt. Der Upload läuft nur, solange das Fenster offen ist.
„Abgebrochen. Es wurde nichts gespeichert.” Du hast selbst auf Abbrechen geklickt.
„Im Speicher liegt keine Datei zu diesem Video. Bitte noch einmal hochladen.” Der Browser hat „fertig” gemeldet, im Speicher liegt aber nichts. Keystate glaubt an dieser Stelle dem Speicher und nicht dem Browser.
„Die hochgeladene Datei ist unbrauchbar.” Es kam etwas an, aber leer oder über der Grenze. Datei und angefangene Zeile werden beide entfernt, sonst bliebe ein unabspielbares Video in der Liste stehen.
Halbe Uploads bleiben nicht liegen
Bricht etwas ab, räumt der Browser die angefangene Zeile sofort weg. Kommt diese Meldung nicht mehr an, weil das Fenster zu ist oder der Rechner aus, fällt die Zeile nach vier Stunden heraus. Aufgeräumt wird, sobald das nächste Mal ein Zugang mit Verwaltungsrecht die Übersicht öffnet.
In der Liste steht eine solche Zeile ohnehin nie. Sichtbar wird ein Video erst, wenn die Datei nachweislich im Speicher liegt.
Ganz ohne JavaScript
Ansehen und Abhaken funktionieren ohne JavaScript, das sind gewöhnliche Formulare. Das Hochladen nicht: Die Datei geht direkt in den Videospeicher, und diesen Weg gibt es ohne Skript nicht. Statt der Ablagefläche steht dann genau dieser Hinweis.
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