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Keystate

Ein zweites Büro

Wann du wirklich ein zweites Büro brauchst, was dabei mitwandert und warum ein Kollege oder ein zweiter Absender die bessere Antwort ist.

Ein Büro ist in Keystate die vollständige Einheit: eigene Kontakte, eigene Objekte, eigenes Archiv, eigene Auswertung, eigene Marke, eigener Vertrag. Ein Login gehört zu genau einem Büro. Das ist der Grund, warum ein zweites Büro selten die richtige Antwort ist und manchmal doch.

Meistens brauchst du keins

Drei Fälle, die sich wie „zweites Büro” anfühlen und keins sind.

Mehrere Kollegen. Dafür gibt es Zugänge mit Rollen im selben Büro. Alle arbeiten auf demselben Bestand, das Protokoll zeigt, wer was getan hat. Siehe Zugänge und Rollen.

Mehrere Standorte. Keystate kennt den Begriff Standort nicht. Es gibt keine getrennten Verteiler je Standort und keine Verteilergrenze: Ein Büro aus Paket 1 legt genauso viele Segmente an wie eines aus Paket 3. Was Paket 3 wirklich mehr hat, sind Mails im Monat und Zugänge. Der Name des Pakets beschreibt, für wen es gedacht ist, nicht eine technische Trennung.

Andere Absenderadresse. Absender und Antwortadresse stellst du im Büro selbst ein. Dafür braucht es kein zweites.

Wann es wirklich ein zweites Büro ist

Wenn zwei getrennte Bestände nebeneinander laufen sollen: zwei Firmen, zwei Marken, zwei Empfängerlisten, die nichts miteinander zu tun haben und deren Auswertungen sich nicht mischen dürfen.

Dann ist es tatsächlich ein zweites Büro, mit eigenem Login, eigenem Einrichtungs-Assistenten und eigenem Vertrag.

Was dabei nicht mitwandert

Nichts. Ein neues Büro startet leer:

  • ohne Kontakte,
  • ohne Archiv der bisherigen Ausgaben,
  • ohne Auswertung,
  • ohne die Marke des ersten Büros.

Keystate sagt es an zwei Stellen selbst, und zwar dort, wo man in Versuchung gerät: bei den Stammdaten und beim Anlegen. Deshalb ist der Weg zu einem zweiten Büro eine Entscheidung und kein Handgriff.

Der Name lässt sich nicht nachträglich drehen

Aus dem Namen entsteht bei der Einrichtung das Kürzel des Büros, und daran hängen Anmeldung, Adressen und Ablage. Später hilft nur ein zweites Büro, mit allem, was oben steht. Wähle den Namen deshalb so, wie das Büro in fünf Jahren heißen soll.

Soll nur der angezeigte Absendername anders lauten, ohne dass die Ablage umzieht, ist das ein Fall für die Stammdaten und nicht für ein neues Büro.

So entsteht ein zweites Büro

Keystate hat keine Selbstanmeldung. Ein Büro entsteht über den Einrichtungs-Assistenten, und der verlangt einen Einladungscode. Den bekommst du von deinem Ansprechpartner, und er gilt genau einmal. Der Weg ist derselbe wie beim ersten Mal, beschrieben in Der erste Zugang.

Sag uns vorher kurz, worum es geht. Ein zweites Büro ist ein zweiter Vertrag mit eigenem Paket, eigenem Monatsvolumen und eigenen Zugängen. Häufig ist die kürzere Antwort ein größeres Paket im bestehenden Büro.

Zwei Dinge bleiben gemeinsam

Die Sperrliste gilt über alle Büros hinweg. Wer der Werbung widersprochen hat oder unzustellbar ist, bleibt gesperrt, auch im zweiten Büro. Das ist kein Versehen: Der Widerspruch galt der Werbung, nicht einem einzelnen Absender.

Und die Zustellbarkeit hängt am gemeinsamen Absender. Was ein Büro an Beschwerden produziert, spüren die anderen mit.