Warum ein Exposé nicht gelesen wird
Alle Fehlerfälle beim Auslesen, getrennt nach „liegt an der Datei" und „liegt an uns", jeweils mit der Meldung und dem nächsten Schritt.
Bleibt ein Exposé im Eingang auf Fehler stehen, steht der Grund daneben. Die Gründe zerfallen in zwei Gruppen, und die Unterscheidung ist die einzige, die für dich zählt: Liegt es an der Datei, hilft eine andere Datei. Liegt es an uns, hilft „Nochmal” oder eine kurze Nachricht.
Ein einzelnes gescheitertes Exposé stoppt den Schwung nicht. Die übrigen laufen weiter, du musst nicht daneben sitzen.
Liegt an der Datei
Diese Fälle fängt Keystate schon beim Hochladen ab. Die Datei kommt gar nicht in die Warteschlange, und du liest die Meldung sofort.
| Meldung | Was dahinter steckt | Nächster Schritt |
|---|---|---|
| „Die Datei ist leer.” | Null Bytes angekommen, meist ein abgebrochener Download | Datei neu holen |
| „Größer als 25 MB.” | Der Deckel je PDF | Kleiner exportieren, oft reicht eine geringere Bildauflösung |
| „Das ist keine PDF-Datei.” | Geprüft wird der Dateiinhalt, nicht die Endung | Als echtes PDF exportieren |
| „konnte nicht gelesen werden” | Das Betriebssystem gab die Datei nicht her | Datei aus dem Ordner heraus neu wählen |
| „kein Platz mehr, die Ausgabe fasst 500 Objekte.” | Der Bestand ist voll | In der Objekt-Liste entfernen, dann erneut hochladen |
Die Prüfung auf „echtes PDF” schaut auf die ersten Bytes der Datei. Endung und
Dateityp meldet ein Browser gelegentlich falsch, die ersten Bytes nicht. Eine in
.pdf umbenannte Word-Datei fällt hier auf.
Diese beiden Fälle merkt erst das Auslesen:
Beschädigt. „Die Datei lässt sich nicht als PDF öffnen: vermutlich beschädigt. Neu exportieren und erneut versuchen.” Das PDF ist formal ein PDF, aber sein Inhalt ist unvollständig. Nochmal bringt hier nichts, es ist dieselbe Datei. Exportiere sie in deinem Maklersystem neu.
Passwortgeschützt. „Dieses PDF ist mit einem Passwort geschützt. Wir kommen nicht hinein.” Der Weg heraus steht unter Passwortgeschützte PDFs.
Zwei Fälle, die kein Fehler sind
Ein gescanntes Exposé ohne Textebene liefert nichts zu lesen. Das Objekt entsteht trotzdem, trägt aber im Titel „(Kein Text im PDF gefunden, evtl. gescanntes Exposé)”. Die Fotos sind da, die Angaben trägst du nach.
Kommt von der KI keine brauchbare Antwort, heißt der Titel „(Konnte nicht ausgelesen werden)”. Auch hier ist das Objekt angelegt, es ist nur leer. In beiden Fällen ist der schnellste Weg die Bearbeiten-Maske, siehe Angaben berichtigen.
Liegt an uns
| Meldung | Was dahinter steckt | Nächster Schritt |
|---|---|---|
| „Die Analyse-Grenze dieses Monats ist erreicht (60 von 60 Exposés).” | Das Monatskontingent für Auslesungen | Bei uns melden. Danach „Nochmal” |
| „Die hochgeladene Datei ist nicht mehr da.” | Der Zwischenspeicher wurde geräumt | Erneut hochladen |
| „Die Ausgabe dieses Monats war nicht erreichbar.” | Die Ausgabe-Datei war für einen Moment gesperrt oder wurde gelöscht | „Nochmal” |
| Eine Meldung mit technischem Wortlaut | Störung oder Zeitfehler bei der Analyse | „Nochmal”, und wenn es bleibt: schreib uns |
| Kein Auslesen-Knopf, keine Ablagefläche | Die Analyse ist für dein Büro nicht freigeschaltet | Bei uns melden, von Hand anlegen geht weiter |
Bei erreichter Grenze steht der Weg in der Meldung selbst: „Objekte von Hand anlegen geht weiter. Wird mehr gebraucht, hebt der Betreiber die Grenze an. Danach „Nochmal”.” Der Zähler oben in der Hochlade-Karte zeigt jederzeit, wie viele Auslesungen noch frei sind, und färbt sich ab fünf freien ein.
Ist die Analyse gar nicht freigeschaltet, verschwindet die Ablagefläche. Ein PDF anzunehmen, das niemand auslesen kann, wäre eine Warteschlange ohne Ende.
Was Nochmal und Verwerfen tun
Nochmal stellt den Auftrag zurück in die Warteschlange. Das PDF liegt noch im Eingang, ein zweiter Versuch braucht also keinen zweiten Upload. Sinnvoll ist der Knopf bei allem aus der zweiten Gruppe.
Verwerfen wirft den Auftrag samt Datei weg. Nimm ihn bei allem aus der ersten Gruppe, damit der Eingang zeigt, was noch offen ist.
Zwei Dinge dazu:
- Der Eingang räumt vor jedem neuen Schwung auf. Erledigte und gescheiterte Einträge fliegen samt PDF weg, wenn du das nächste Mal hochlädst. Willst du „Nochmal” drücken, tu es vorher.
- Ein hängender Auftrag löst sich selbst. Steht ein Auftrag auf „Läuft” und kommt fünf Minuten nicht weiter, gilt der Versuch als abgebrochen und der nächste Durchlauf nimmt ihn erneut.
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