Passwortgeschützte PDFs
Verlangt ein Exposé beim Öffnen ein Passwort, kommt Keystate nicht hinein. Die Meldung im Wortlaut und der Weg heraus.
Manche Exposés kommen verschlüsselt aus dem Maklersystem oder aus dem Bauträger-Portal. Verlangt ein PDF beim Öffnen ein Passwort, kann Keystate weder den Text noch die Fotos herausholen. Der Auftrag bleibt im Eingang auf Fehler stehen, und daneben steht der Grund.
Die Meldung
Dieses PDF ist mit einem Passwort geschützt. Wir kommen nicht hinein. Öffne es in deinem PDF-Programm, speichere es ohne Passwort und lade es erneut hoch.
Der Satz ist absichtlich so und nicht anders. Bis August 2026 stand hier die englische Meldung der PDF-Bibliothek über ein „closed or encrypted document”, und zwar zu einer Datei, die du selbst gerade geöffnet hattest. Aus so einem Satz lässt sich nicht ablesen, was zu tun ist.
In der Testphase steht die Meldung mit dem Dateinamen davor, damit du bei mehreren PDFs siehst, welches gemeint ist.
Warum auch die Fotos fehlen
Ein verschlüsseltes PDF lässt sich technisch öffnen, erst der Zugriff auf eine Seite scheitert. Keystate prüft deshalb an der einen Stelle, durch die Text- und Bildextraktion beide gehen. Die Folge: Bei einem geschützten Exposé gibt es weder Angaben noch Bilder.
Das ist besser als die Alternative. „Kein Foto im Exposé” wäre eine andere Auskunft als „wir kommen nicht hinein”, und nur die zweite sagt dir, was du tun kannst.
Der Weg heraus
- Das PDF in deinem PDF-Programm öffnen und das Passwort eingeben.
- Eine Kopie ohne Passwort speichern. Jedes gängige PDF-Programm kann das über „Speichern unter” oder einen Export.
- Diese Kopie in Keystate hochladen.
- Den alten Auftrag im Eingang verwerfen.
Wichtig: Nochmal hilft hier nicht. Der Knopf startet denselben Versuch mit derselben Datei, und die ist weiter geschützt. Nochmal ist für den Fall gedacht, dass es an uns lag, siehe Warum ein Exposé nicht gelesen wird.
Hast du das Passwort nicht, gibt es zwei Adressen: den Kollegen oder das Büro, das das Exposé erstellt hat, und die Export-Einstellungen deines Maklersystems. Kommt der Schutz aus dem Export, lohnt es, ihn dort abzuschalten, sonst wiederholt sich das bei jedem Objekt.
Was der Fehlversuch kostet
Eine Auslesung aus deinem Monatskontingent. Keystate bucht die Analyse, bevor die Datei an die KI geht, und ein geschütztes PDF fällt erst danach auf. Bei 60 Auslesungen im Monat ist das kein Problem, aber bei einem Schwung von zwanzig geschützten Exposés lohnt der Blick auf den Zähler oben in der Hochlade-Karte.
Kannst du eine Datei gar nicht entsperren, ist der andere Weg das Anlegen von Hand: Titel, Lage und Preis reichen für die Mail, siehe Objekt von Hand anlegen.
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