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Keystate

Beiträge planen und sofort veröffentlichen

Wie du einen Zeitpunkt wählst, was der Zeitgeber alle fünf Minuten tut und bis wann du einen Beitrag noch zurückholst.

Ein fertiger Beitrag geht nicht von allein raus. Du gibst ihm einen Zeitpunkt, und ein Zeitgeber stellt ihn dann ein. Der Ablauf ist für Instagram und LinkedIn derselbe, geprüft wird der Zeitpunkt sogar mit derselben Funktion wie beim Newsletter-Versand: Ein Vertipper im Jahr legt einen Beitrag genauso still wie eine Aussendung.

Planen, vorziehen und abbrechen brauchen das Recht darf_versenden. Bauen und Texten bleiben beim Bearbeiten-Recht, daran hängt nichts, was nach draußen geht.

Den Zeitpunkt wählen

Zwei Wege, und der Knopf schlägt das Feld.

Die Schnellwahl. Fünf Knöpfe, serverseitig gerechnet:

KnopfZeitpunkt
Heute Abendheute 18:00
Morgen frühmorgen 09:00
Morgen Abendmorgen 18:00
Übermorgen früh09:00
In einer Wochein 7 Tagen, 09:00

Was schon vorbei ist, fällt weg. Um 23 Uhr steht „Heute Abend” nicht mehr da, ein Knopf, der in eine Fehlermeldung führt, ist kein Knopf.

Das Datumsfeld daneben nimmt jeden anderen Zeitpunkt. Drückst du danach noch einen Schnellwahl-Knopf, gewinnt der Knopf, auch wenn im Feld noch etwas steht. Er ist dein letzter Griff.

Die Grenzen

RegelWert
Vorlauf höchstens90 Tage
Vergangenheitabgelehnt
Nachtruhegilt hier nicht

Ein Zeitpunkt in der Vergangenheit wird abgelehnt statt zurechtgebogen: „Gestern 9 Uhr” ist ein Vertipper, kein Wunsch. Weiter als 90 Tage geht nicht, das fängt die Jahreszahl ab, die ein Beitrag sonst zwölf Monate stillstellt.

Die Nachtruhe zwischen 22 und 8 Uhr gilt nur für Mails. Ein Social-Beitrag um 23 Uhr ist legitim und geht zur gewählten Minute raus.

Was der Zeitgeber tut

Alle fünf Minuten läuft eine Runde und nimmt alles mit, was fällig ist. Stündlich wäre zu grob: Wer 14:00 Uhr wählt, meint 14:00 Uhr. Rechne also mit dem gewählten Zeitpunkt plus wenigen Minuten.

Eine Runde hört auf, neue Beiträge anzufangen, wenn sie schon länger läuft: bei Instagram nach vier Minuten, bei LinkedIn nach drei. Was liegen bleibt, nimmt der nächste Takt. Liegenlassen ist billiger, als den Zeitgeber zu blockieren.

Jetzt statt später

Jetzt veröffentlichen geht ohne Umweg über den Zeitgeber. Der Beitrag wird trotzdem als Plan angelegt, er ist dein Protokoll, nur wartet er nicht.

Die Antwort im Browser kommt sofort, gearbeitet wird im Hintergrund: Bei Instagram dauern Container anlegen, Verarbeitung abwarten und Veröffentlichen zusammen bis zu fünf Minuten. Die Liste zeigt in dieser Zeit „wird gesendet” und danach „veröffentlicht” mit Link.

Steht für einen Beitrag schon ein Termin, zieht derselbe Knopf ihn vor: „Der Beitrag geht jetzt raus statt am Dienstag.” Änderst du dabei den Text, gilt der geänderte.

Ändern, abbrechen, zweiter Anlauf

WasBis wann
Zeitpunkt und Text ändernsolange der Zustand „geplant” ist
Abbrechensolange der Zustand „geplant” ist
gar nichts mehrab „wird gesendet”

Ein Beitrag in Arbeit steht womöglich schon als Container bei Meta oder ist abgeschickt, und ein veröffentlichter Beitrag lässt sich über die Schnittstelle nicht löschen. Dann hilft nur die App selbst. Lieber eine Minute warten als ein Beitrag, den nur du in Instagram wieder wegbekommst.

Die Meldung dazu lautet: „Der Beitrag lässt sich nicht mehr abbrechen: Er ist gerade unterwegs oder schon veröffentlicht.”

Zwei Unterschiede zwischen den Kanälen:

  • Instagram friert die Bildunterschrift beim Planen ein. Was du beim Planen gelesen hast, geht raus, auch wenn du das Paket danach neu erzeugst. Je Objekt und Ausgabe kann nur ein Beitrag offen sein: „Für dieses Objekt ist schon ein Beitrag geplant. Brich ihn ab, wenn du ihn ändern willst.”
  • LinkedIn hat nur eine Zeile je Beitrag. Ein gescheiterter Beitrag bekommt einfach einen neuen Termin und seine Versuche zurück. Ein abgebrochener bleibt als Entwurf stehen und lässt sich neu terminieren.

Wenn der Platz für heute weg ist

Instagram lässt je Konto eine bestimmte Zahl von Beiträgen in 24 Stunden zu. Keystate fragt die Zahl bei Meta ab, statt sie abzuschreiben, heute liegt sie bei 50. Ist sie erschöpft, ist das kein Fehler, sondern ein Zeitpunkt: Am Beitrag steht „Instagram lässt heute keine weiteren Beiträge zu. Der Beitrag geht raus, sobald wieder Platz ist”, und die Versuche werden nicht gezählt.

LinkedIn veröffentlicht keine solche Zahl. Eine geschätzte Grenze wäre eine erfundene Grenze, deshalb zählt hier nur der Fehlerweg: Drosselt LinkedIn, ist das ein Versuch von fünf und der Beitrag geht später raus.

Weiter mit Fehler bei der Veröffentlichung, Zeitpunkt und Sendefenster beim Versand und Der Redaktionsplan.