Was aus dem Exposé ausgelesen wird
Welche Angaben die KI aus einem Exposé-PDF holt, wie lang die Texte werden und nach welchen Regeln die Fotos ausgewählt werden.
Aus einem Exposé holt Keystate genau die Angaben, die auf einer Objektkarte in der Mail stehen. Gelesen wird die Textebene des PDFs, davon gehen die ersten 12.000 Zeichen an die KI. Die Fotos kommen auf einem eigenen Weg herein, direkt aus dem Dokument.
Die wichtigste Regel des Auftrags an die KI: Sie darf nichts erfinden. Steht ein Wert nicht im Exposé, bleibt das Feld leer, statt geraten zu werden. Ein leeres Feld ist eine ehrliche Auskunft, ein erfundener Preis ein Problem.
Die Angaben
| Feld | Was daraus wird |
|---|---|
| Titel | Kurz und ansprechend, höchstens 6 Wörter |
| Lage | Ort, oder Ort und Stadtteil mit einem Mittelpunkt getrennt |
| Preis | Formatiert, zum Beispiel „€ 595.000”. Ohne Angabe im Exposé bleibt er leer |
| Hinweis-Label | Ein kurzes Wort wie Neu, Provisionsfrei, Kapitalanlage, Erstbezug |
| Beschreibung | Zwei bis drei Sätze, höchstens 45 Wörter |
| Fakten | Die drei bis vier wichtigsten, typisch Zimmer, Wohnfläche, Grundstück, Baujahr |
| Ansprechpartner | Vor- und Nachname des im Exposé genannten Maklers |
Die Beschreibung wird an Satzgrenzen gekappt, nicht mitten im Wort. Die Wortgrenze ist eine Bitte an die KI, keine Zusage: Kommt ein längerer Text zurück, schneidet Keystate ihn auf ganze Sätze herunter. Die Fakten zählt die Beschreibung nicht noch einmal auf, die stehen in der Mail als eigene Zeile darunter.
Bei den Fakten stehen Zimmer und Wohnfläche immer im Formular, auch wenn die KI sie nicht gefunden hat. Genau die beiden fehlen am häufigsten, und ein leeres Feld fordert zum Nachtragen auf, wo eine fehlende Zeile nichts sagt. Insgesamt trägt ein Objekt höchstens sechs Fakten.
Den Ansprechpartner nutzt Keystate für einen Vorschlag: Steht im Exposé ein Name, der zu genau einem Kollegen in deinem Team passt, wird dieser Kollege als zuständig vorgeschlagen. Bei zwei möglichen Treffern wird nicht geraten.
Die Bildauswahl
Keystate holt bis zu acht große Fotos in der Reihenfolge des Dokuments. Weil in einem Exposé auch Logos, Briefköpfe und Trennbalken als Bilder liegen, gibt es vier Filter:
- Fläche auf der Seite. Ein Bild muss mindestens 4 % der Seite bedecken. Das ist der wichtigste Filter, und er ersetzt den Blick auf die Pixelzahl: Ein Bürologo kann pixelreicher sein als das Titelfoto und trotzdem nur oben in der Ecke sitzen.
- Größe. Mindestens 400 mal 250 Pixel.
- Seitenverhältnis. Zwischen 0,4 und 3,0. Damit fallen schmale Banner und hohe Streifen heraus.
- Doppelte. Dasselbe Foto auf mehreren Seiten kommt nur einmal herein, erkannt am Inhalt.
Große Fotos werden auf 1080 mal 1350 Punkte verkleinert und als JPEG abgelegt. Das ist die Größe, die auch ein Social-Beitrag braucht, du kannst dasselbe Foto also weiterverwenden.
Das erste Foto der Liste ist das Titelbild. Es ist das eine Foto, das in der Mail zu sehen ist. Passt es nicht, schiebst du ein anderes nach vorn, siehe Titelbild wählen.
Ein gescanntes Exposé
Hat das PDF keine Textebene, also ist es ein reiner Scan oder ein Bild-Export, findet die KI nichts zu lesen. Das Objekt entsteht trotzdem und trägt im Titel den Hinweis „(Kein Text im PDF gefunden, evtl. gescanntes Exposé)”. Die Fotos sind in diesem Fall da, denn die kommen nicht über den Text. Titel, Lage und Preis trägst du dann von Hand nach.
Woher ein Wert kommt
An jedem Feld in der Bearbeiten-Maske steht seine Herkunft: von der KI gelesen, von dir berichtigt oder im Exposé nicht gefunden. Eine Prozentzahl gibt es nicht, und das ist Absicht: Die Analyse liefert kein Maß für Zweifel, und erfundene Genauigkeit wäre schlimmer als keine.
Zwei Angaben liest keine Analyse. Die Adresse deiner eigenen Objektseite steht in keinem Exposé, siehe Objektseite und „Zur Immobilie”. Die Pflichtangaben aus dem Energieausweis kommen ausschließlich aus dem CRM.
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