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Keystate

Wie Keystate Öffnungen zählt

Eine Öffnung entsteht über ein winziges Bild am Ende der Mail. Was das genau misst, wann gar nichts gezählt wird und wo die Zahl steht.

Am Ende jeder Mail steht ein Bild von einem Pixel Größe. Lädt das Postfach dieses Bild, zählt Keystate eine Öffnung. Mehr passiert nicht, und mehr kann auch nicht passieren: Eine Mail hat keinen Rückkanal, über den sie melden könnte, dass jemand sie gelesen hat.

Deshalb ist die Öffnung die weichste Zahl im ganzen Bericht. Sie sagt: Bei diesem Empfänger hat irgendetwas das Bild geholt. Ob dahinter ein Mensch saß, weiß niemand. Warum das mehr als eine Feinheit ist, steht in Warum Öffnungen nicht auf die Anruf-Liste führen.

Wie eine Öffnung entsteht

  1. Beim Versand baut Keystate je Empfänger und Aussendung eine eigene Bildadresse auf link.keystate.de, in der Form /p/<aussendung>/<kontakt>.gif.
  2. An der Adresse hängt eine Unterschrift von 16 Zeichen. Ohne sie zählt Keystate nichts. Aussendungs- und Kontaktnummern sind fortlaufend, und wer sie raten dürfte, könnte bestimmen, was in deiner Auswertung steht.
  3. Wird das Bild geholt, entsteht eine Zeile in der Ereignistabelle: Büro, Kontakt, Aussendung, Art oeffnung, Zeitpunkt.
  4. Ausgeliefert wird das Pixel immer, auch wenn nichts gezählt wurde. Ein kaputtes Bild in der Mail wäre schlimmer als eine verlorene Zählung.

Das Pixel wird mit no-store ausgeliefert, darf also nicht zwischengespeichert werden. Öffnet dieselbe Person die Mail am nächsten Tag erneut, entsteht eine zweite Zeile.

Wann gar nicht gezählt wird

LageFolge
Messung im Büro ausgeschaltetKeine Öffnung, keine Klicks, nichts
Empfänger hat der Messung nicht zugestimmtBei diesem Empfänger wird nicht gezählt
Unterschrift fehlt oder passt nichtDer Abruf wird verworfen
Der Abruf kommt erkennbar von einer MaschineZeile landet in der Maschinen-Tabelle, nicht in der Auswertung
Bilder sind im Postfach abgeschaltetDas Pixel wird nie geholt, die Öffnung fehlt

Der Abschalter für das ganze Büro liegt unter Einstellungen → Stammdaten. Die Zustimmung des einzelnen Empfängers ist ein eigener Zustand neben der Werbeeinwilligung: Wer den Newsletter will, will nicht automatisch, dass ein Interessenprofil über ihn entsteht. Deshalb kann deine Empfängerliste voll und die Auswertung trotzdem leer sein.

Der letzte Punkt der Tabelle ist der wichtigste in der Gegenrichtung: Ein Empfänger mit abgeschalteten Bildern liest die Mail, klickt vielleicht sogar, und taucht in der Öffnungsrate nie auf. Die Zahl ist also gleichzeitig zu hoch (Maschinen) und zu niedrig (abgeschaltete Bilder).

Wo die Zahl steht

  • Übersicht: Die Kachel „Geöffnet” zeigt die Rate der letzten 30 Tage. Die kleine Kurve daneben ist der echte Tagesverlauf der letzten 14 Tage.
  • Auswertung → Kampagnen → eine Kampagne: Der Wert „Geöffnet” ist die Rate genau dieser Aussendung. Gezählt werden hier Personen, nicht Ereignisse: Wer dieselbe Mail dreimal öffnet, zählt einmal.
  • Auswertung → Statistik: In der Tabelle „Pro Aussendung” steht eine Spalte „Geöffnet”, darunter im Block „Entwicklung” die Öffnungsrate je Monat über sechs Monate.

Ein Strich statt einer Zahl bedeutet nicht null. Er bedeutet: In diesem Zeitraum wurde nichts zugestellt, es gibt also keine Bezugsgröße. Eine Aussendung ohne Öffnungen und eine Aussendung ohne Messung sehen sonst gleich aus, und das wäre die gefährlichere Verwechslung.

Der Nenner

Die Öffnungsrate rechnet gegen die zugestellten Mails, nicht gegen die verschickten. Zugestellt heißt: Der Versanddienst hat die Mail angenommen, und sie ist danach nicht hart zurückgekommen. Adressen, die es nicht mehr gibt, stehen also nicht im Nenner. Wie die einzelnen Kennzahlen gerechnet werden, steht in Kennzahlen erklärt.

Nach 90 Tagen ist die Zuordnung weg

Öffnungen und Klicks werden nach 90 Tagen gelöscht. Das ist dieselbe Frist, in der ein Signal auf der Anruf-Liste als warm gilt: Was niemand mehr ansieht, darf auch nicht weiter gespeichert werden. Die Links in alten Mails funktionieren weiter, nur die Zuordnung zu einer Person ist fort.