Die Marke aus deinem Material übernehmen
Lade Flyer, Anzeigen oder Exposé-Layouts hoch. Keystate liest Farben und Schriftcharakter heraus und macht daraus einen Vorschlag, den du annimmst oder liegen lässt.
Die meisten Büros können ihre Farbwerte nicht aus dem Kopf nennen, haben sie aber längst benutzt: im Flyer, im Zeitungsinserat, im Exposé-Layout. Genau daraus liest Keystate deine Gestaltung. Der Abschnitt heißt Dein Material und steht unter Einstellungen → Marke, unterhalb von Farben & Schrift.
Warum nicht die Website: Was dort im CSS steht, hat oft ein Dienstleister gesetzt und niemand je entschieden. Im gedruckten Material steckt die Gestaltung, die dein Büro wirklich benutzt.
Material hochladen
- Einstellungen → Marke, dann zum Abschnitt Dein Material scrollen.
- Dateien auswählen. Mehrere auf einmal gehen.
- Hochladen. Die Meldung sagt, wie viele Stücke in der Warteschlange stehen.
| Grenze | Wert |
|---|---|
| Dateitypen | PDF, JPG, PNG |
| Größe je Datei | 25 MB |
| Stücke je Büro | 12 |
| Angesehene Seiten je PDF | die ersten 3 |
Erkannt wird der Dateityp an den ersten Bytes, nicht an der Endung. Eine umbenannte Datei fliegt raus, auch wenn der Browser sie als PDF meldet.
Drei bis fünf Stücke reichen, um eine Gestaltung zu erkennen. Darüber wiederholt sich die Auswertung nur noch selbst. Die Zwölf ist zugleich die Kostenbremse: Jedes Stück wird genau einmal ausgewertet. Willst du ein Stück erneut auswerten lassen, entferne es und lade es neu hoch. Das ist ein bewusster Griff und keine Schleife, die im Hintergrund Geld verbraucht.
Die Auswertung
Sie läuft Stück für Stück, eine Anfrage je Stück, und dauert je Stück mehrere Sekunden: Die Seiten werden auf 1100 Pixel Breite gerendert und dann angesehen. Der Fortschrittsbalken zählt mit. Du kannst die Seite dabei offen lassen.
Herausgelesen wird zweierlei:
- Farben mit ihrer Rolle: Grundfläche, Akzent, Schrift.
- Der Schriftcharakter: Serifenschrift, Serifenlose oder Geometrische Serifenlose.
Fehlt auf dem Server der Plattform-Schlüssel für die Auswertung, bleibt die Ablage trotzdem nutzbar. Ein hinterlegter Flyer ist nicht verloren, er wartet.
Der Vorschlag
Aus allem Ausgewerteten entsteht ein Vorschlag für drei Felder:
| Feld | Wie er zustande kommt |
|---|---|
| Hauptfarbe | die dunkelste gefundene Farbe, unabhängig von ihrer Rolle |
| Akzentfarbe | die kräftigste Farbe; fast weiße und fast schwarze Töne fallen vorher raus, und eine zu helle wird abgedunkelt, damit weiße Schrift darauf lesbar bleibt |
| Schriftart | der erkannte Schriftcharakter, übersetzt in einen der Stapel, die die Mail kennt |
Neben jedem Vorschlag steht, was gerade gilt. Ein Vorschlag ist nur zu beurteilen, wenn daneben steht, was er ersetzen würde.
Übernehmen
Übernommen wird nichts von selbst. Jede Zeile hat ihren eigenen Haken. Was du nicht anhakst, bleibt unberührt. Vorgehakt sind nur die Zeilen, die sich von deiner jetzigen Marke wirklich unterscheiden.
Den vorgeschlagenen Farbwert darfst du im Farbfeld vor dem Übernehmen noch verschieben. Gespeichert wird, was im Formular steht, nicht was das Modell gefunden hat.
Ohne Haken passiert nichts, und Keystate sagt es: „Nichts angehakt: Die Marke bleibt, wie sie ist.” Hat inzwischen ein Kollege an der Marke gespeichert, meldet Keystate den Konflikt, statt seine Änderung verschwinden zu lassen.
Nach dem Übernehmen steht in der Meldung, was gewandert ist, zum Beispiel „Aus deinem Material übernommen: Hauptfarbe, Akzentfarbe.” Derselbe Vorgang steht im Handlungsprotokoll des Büros.
Material verwalten
Jedes Stück in der Liste lässt sich ansehen, erneut auswerten oder entfernen. Die Dateien liegen im Ordner deines Büros, nicht im Profil: Drei Flyer zu 20 MB im Profil wären das Ende jeder Seite. Im Profil steht nur das Ergebnis, ein paar hundert Byte Text.