Konto löschen
Der eine Weg in Keystate, der sich nicht rückgängig machen lässt. Was verschwindet, was bleibt und was du vorher tun solltest.
Ein Büro kann sich selbst löschen, ohne Umweg über uns. Das ist Artikel 17 DSGVO und soll kein Antragsverfahren sein. Es ist zugleich der einzige Weg in Keystate, der sich nicht zurücknehmen lässt.
Lies deshalb zuerst den Abschnitt „Vorher”, dann den Weg.
Vorher
- Exportieren. Kontakte, Einwilligungsnachweise und Rechnungen sind nach dem Klick nicht mehr abrufbar. Die Wege stehen in Daten exportieren.
- Kündigen. Löschen räumt deine Daten, es beendet nicht deinen Vertrag. Das sind zwei Knöpfe auf derselben Seite mit zwei verschiedenen Wirkungen. Kündige zuerst, siehe Kündigen.
- Im Team Bescheid sagen. Alle Zugänge deines Büros verschwinden mit.
Der Weg
- Einstellungen → Konto
- Nach unten zum Abschnitt Deine Daten, Karte Aufbewahrung.
- Ins Feld das Wort LÖSCHEN eintippen, in Großbuchstaben.
- Auf Konto endgültig löschen drücken.
Das getippte Wort steht statt einer Rückfrage dort: Ein Dialog wird weggeklickt, ein Wort tippt niemand versehentlich. Stimmt es nicht genau, passiert nichts und du liest „Nicht gelöscht: zum Bestätigen LÖSCHEN eintippen”.
Direkt nach dem Löschen wirst du abgemeldet. Das Büro der laufenden Sitzung gibt es nicht mehr.
Löschen darf nur der Inhaber des Büros, also der Büro-Login oder ein Team-Zugang mit dem Recht verwalten. Für alle anderen steht dort der Satz „Löschen kann das Konto nur der Inhaber dieses Büros”.
Was verschwindet
Alles, was zu diesem Büro gehört:
- Kontakte und ihre Einwilligungen
- Aussendungen, Zustellungen und Ereignisse
- das Handlungsprotokoll
- alle Zugänge deines Teams
- Profil, Marke und Stammdaten
- das Archiv der Ausgaben und die abgelegten Exporte
- hochgeladene Dokumente
- hochgeladenes Werbematerial wie Flyer und Anzeigen
- Einarbeitungsvideos
- die Anruf-Liste
Bei ein paar tausend Kontakten dauert das spürbar. Lass die Seite arbeiten.
Was bleibt
Die Sperrliste. Abgemeldete Empfänger, unzustellbare Adressen und Beschwerden bleiben gesperrt. Sie hängen bewusst nicht an deinem Büro: Wer der Werbung widersprochen hat, hat ihr widersprochen und nicht einem einzelnen Absender. Bliebe die Liste nicht, schriebe der nächste Absender dieselbe Adresse wieder an.
Ein Vermerk im Betriebsprotokoll. Er hält fest, dass sich ein Büro selbst gelöscht hat, mit dem Kürzel und ohne den Namen einer Person. Ohne ihn wäre ein verschwundenes Büro von einem Fehler nicht zu unterscheiden.
Eine Sicherungskopie der Profildatei. Sie bleibt für den Fall eines Fehlgriffs auf dem Server liegen und enthält Stammdaten und Marke, keine Kontakte. Wenn du sie ebenfalls entfernt haben willst, schreib uns, dann löschen wir sie von Hand.
Wenn du unsicher bist
Kündigen reicht in den meisten Fällen. Nach Vertragsende werden deine Daten ohnehin spätestens nach 90 Kalendertagen gelöscht, und du bekommst 14 Tage vorher eine Mail. Der Löschknopf ist für den Fall, dass es schneller gehen soll.